5 Dinge, die bei analoger Fotografie zu beachten sind (+meine analogen Favorites)

(Beste Bearbeitung evuurrrr) Heute möchte ich euch eines meiner liebsten Hobbys vorstellen – wie an der Überschrift erkennbar geht es um Fotografie, genauer gesagt um die analoge Fotografie. Für Fotos gibt es hier mehr zu beachten als bei Digitalkameras, wieviel man beachten muss, hängt natürlich auch vom Alter der Kamera ab. Daher habe ich hier einen kleinen Guide für alle unter euch, die schon länger mit dem Gedanken spielen, sich an analogen Fotos zu versuchen. Ich kann es all denjenigen unter euch mit ein bisschen Geduld und Freude an Überraschungen ans Herz legen. Es ist immer wieder ein wunderbares Gefühl, die fertig entwickelten Fotos in der Hand zu halten und sich an all die schönen Momente zu erinnern, in denen sie entstanden sind.

1. Die Kamera: Bei der Wahl der Kamera ist in erster Linie wichtig, wofür du sie brauchst. Willst du professionelle Fotos machen, bei der du Lichtverhältnisse verändern und einen Fokus einstellen kannst, ist eine analoge Spiegelreflexkamera empfehlenswert. Willst du hingegen nur eine Alternative zu Einwegkameras finden, die für Partys, Urlaube ect. Geeignet sind, ist eine einfache Kompaktkamera empfehlenswert. Zudem sollten bei der Wahl vor allem die persönlichen Fähigkeiten berücksichtigt werden. Fotografierst du schon lange? Hast du schon mal analog fotografiert? Für Einsteiger empfiehlt sich eine Kamera mit Vollautomatikmodus und Autofokus.

2. Das Zähler: Schwierig ist nämlich hier vor allem das Einlegen des Films, wenn die Kamera diesen nicht automatisch weiterspult. Hier kann es schnell mal passieren, dass der Film nicht richtig eingelegt ist und du am Ende eines Urlaubs mit leeren Händen ohne irgendwelche Fotos dastehst. (Und ja, das ist mir in der Tat passiert, als ich in Frankreich war. Während ich fröhlich Fotos vom versailler Spiegelsaal schoss, merkte ich, dass sich der Zähler nicht weiterdrehte. Dann hast du die Arschkarte.) Die neueren analogen Kameras spulen den Film automatisch weiter – dennoch auch in jedem Fall auf das Weiterlaufen des Zählwerks als Überprüfung achten!

3. Der Fokus: Ein Autofokus ist für alle die empfehlenswert, die schlechtere Augen haben oder Brillenträger sind, da der manuelle Fokus durch den Sucher nicht immer zu 100% scharfstellt. Wenn du jedoch wie ich auch bei deiner Digitalkamera besser mit einem manuellen Fokus zurechtkommst, empfehle ich dir diesen Weg auch analog zu gehen. Vorteil hierbei ist, dass du auch ältere Kameras ohne Autofokus bedienen kannst.

4. Der Kleinbildfilm: Früher gab es Kleinbildfilme wie Sand am Meer, heute sind sie zur echten Mangelware geworden. Bis vor kurzem gab es empfehlenswerte und sehr günstige Filme bei DM und Rossmann, diese wurden jedoch leider aus dem Sortiment genommen. Zurzeit kaufe ich mir Kodak Gold Filme im 3er-Pack für 8€, da diese ein recht gutes Preis-Leistungs-Verhältnis haben.
Die Filme selbst gibt es mit verschieden vielen Aufnahmen: Am meistverbreitesten sind 24 oder 36. Günstiger sind im Schnitt die 36er und davon habt ihr länger etwas, weshalb ich euch diese klar empfehle.
Im Gegensatz zu Speicherkarten (haha) haben Filme ein Verfallsdatum, dass nicht überschritten werden sollte. Länger halten sie sich, wenn sie im Kühlschrank aufbewahrt oder sogar eingefroren werden. Bei zweiterem ist zu beachten, dass sie 24 Stunden vor Benutzung in den Kühlschrank verlagert werden sollten.

Aus eigener Erfahrung kann ich euch nur sagen, dass auch ungekühlt gelagerte Filme noch Jahre nach dem MHD benutzt werden können. Manche Fotos dieser Filme verloren an Farbstärke oder hatten Schlieren, aber dieses interessante Experiment kann ich jedem empfehlen!

5. Das Entwickeln: Die ganz harten machen’s selbst und bauen sich eine Dunkelkammer, bestellen sich für mehrere hundert Euro die nötigen Chemikalien und bezahlen einmalig eine Gebühr von 10000000000€. Spaß beiseite, worauf ich eigentlich hinauswill ist, dass unterschiedliche Läden logischerweise unterschiedlich für das Entwickeln nehmen. Geht in KEINEM Fall zu einem Fotoladen! Dort fäng das Entwickeln bei etwa 10€ aufwärts an und dauert meist etwa eine Woche. Die besten Erfahrungen habe ich bei Rossmann gemacht, je nach Größe der Abzüge bezahlt man dort für die Filmentwicklung und die Abzüge etwa 2,50€-5€ (bei Standard-Kleinbildfilmen). Top Secret, von dem ich leider nicht weiß, ob es für jede Stadt gilt: In vielen werden die Filme dort Freitags entwickelt und können Samstag abgeholt werden – also am Donnerstag vorbeibringen!

Am Schluss nochmal zwei Kamera-Kaufempfehlungen: Für meine Fotos benutze ich meist die Canon AV-1 und Canon MC-10 :-)
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China // Guangzhou 2k15

I like mochi. This might be the first reason for me to go to China for a few weeks. I also like green tea. Green tea ist delicious.
It is the second time I’ve been to Guangzhou now, a big city near Hongkong that isn’t that polluted. The greatest thing about this city is the food – cheap, delicious and 100% original chinese. And, of course, the clothes, which you can buy on the street for a few euros or in cool, extraordinary shopping centres. I met some awesome people and made new friends, ate way too much and took pictures of my friend Anna with whom I stayed there. Unfortunately, the times kind of flew und I was back home way too soon. The days there were exciting, funny and epic. I we didn’t eat out or went shopping or took photos, we learned something about buddhist traditions and how important freedom is. It’s a privilegue that everyone should have, so we bought five white and eight grey doves and let them free. They love their new home, the Dafushan Forest Park. I’ve you’re ever there, say hello to them.
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Ach ja und by the way sorrrrrrrryyyyyy Leute dass ich so lange nichts gepostet hab, meine Kreativität verhält sich leider antiproportional zu meinem Schulstress!

BLOGVORSTELLUNG

Aesthetically Pleasing

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Ich sitz‘ hier gerade in der Hitze und schlürf fast gefrorenen grünen Tee, vertilge dazu die fotogene Beauty von den Bildern und bin traurig, weil es nachher gewitterm soll und ich ins Freibad wollte. However, mir kam irgendwie die kleine Idee einer Blogvorstellung, da ich auch mal Inspiration statt irgendwelchen Süßigkeiten fressen muss.

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Die Rules sind ganz einfach:

– kommentiert mit eurem Namen und Bloglink unter diesem Post

– verlinkt meine Blogvorstellung irgendwo auf eurem Blog

ihr müsst KEIN Leser meines Blogs sein, um teilzunehmen, aber wenn ihr Sympathiepunkte sammeln wollt, bin ich in dieser Hinsicht wohl etwas bestechlich. Ich freu mich auf eure Teilnahme!

witchcraft = bitchcraft ␦

Shop | Facebook | Instagram

Zurzeit ist die freshe Verounica bei mir zu Gast und wir machen jede Menge coolen Stuff. Habe sie allerdings gerade locker drei Stunden damit gequält, dass sie neben mir sitzen und zusehen musste, wie ich nach und nach um die 30 Fotos bearbeitete. Und wie man sehr gut sieht lassen sich diese sehr gut unter dem Thema „Viva la Bearbeitungsskills“ zusammenfassen. Ignoriert also am besten einfach die Spielkartenränder (hehe). Ich empfehle euch übrigens dringend (!!!) den Film „The Craft“ zu gucken, wenn ihr die Attitude hinter ihrer Appearance nicht versteht. Anbei möchte ich euch noch einen ganz wunderbaren Etsy-Shop vorstellen – nämlich den von Tom. Dieser ist nicht nur Tischler, sondern auch ein kreativer Kopf. Und das sieht man auch uuunglaublich gut an seinem Shop Intarsia108. Verounica trägt auf den verwunschenen Bildern übrigens den „Sun and Om“-Choker. Demnächst plane ich übrigens auch ein Giveaway auf meinem Instagram, haltet also die Äuglein offen! Wen Näheres interessiert – scrollt nur mal nach unten (könnt mir bei der Gelegenheit auch gern ein Feedback hinterlassen oder mir sagen, wie absolut und unglaublich dumm mein Blog ist hehe), dort habe ich ein kleines Interview mit ihm (das mir übrigens sehr viel Spaß gemacht hat!) IMG_1015 IMG_1038 IMG_1033 IMG_0994 IMG_0988 IMG_1080IMG_1074 IMG_1094 IMG_1184 IMG_1137 IMG_1150 IMG_1163
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Die wichtigste Frage natürlich: Wie bist du auf die Idee gekommen, deinen Shop zu eröffnen? Die Idee wurde geboren, als ich durch das Beschäftigen mit Furnier- und Intarsientechniken neue Möglichkeiten in Sachen Holz vor mir sah. Nach etwas Tüfteln und Ausprobieren kam ich zu dem Ergebnis, das heute in etsy und dawanda feil geboten wird. Bisher war es ein Weg. Warum sollte er nicht weiterführen und neue Blüten und Früchte hervorbringen. Es lassen sich noch viele neue Ideen finden und auch umsetzen, nicht nur in Sachen Holzschmuck. Was sind deine Inspirationen? Ein Jeder ist hier um ein Lied zu singen, zu tanzen, um einen bestimmten Duft freizusetzen – schade ist, dass wir nicht alle so wohlriechend wie ein Räucherstäbchen sind… . Der Mensch ist ja von Natur aus kreativ und meine kleinen Arbeiten stellen meinen kleinen unbedeutender Beitrag in dieser Hinsicht dar. Eine Quelle für „Inspirationen in jeder Hinsicht“ sind für mich die Aussagen und Schlussfolgerungen, die in der hohen Geistesschule Indiens, dem Advaita Vedanta zu finden sind. Darüber hinaus war ein freies, schöpferisches Arbeiten schon immer eine meiner Idealvorstellungen. Was hat dich zu dem Sun&Om Choker inspiriert? Das Sun’n Om ist wohl ein Ergebnis meiner ausgedehnten Reisen in die Himalayas und nach Indien. Bevorzugt suchte ich die Pilgerorte der Hindus auf, wie zum Beispiel Varanasi oder Vrindavan. Dank meiner (für Inder exotischen) Erscheinung war es mir möglich, in diese uns fremde Welt ein wenig einzutauchen. Es hinterließ tiefe Eindrücke. Einen anderen Menschen-Kosmos miterleben zu dürfen, das hat schon einen ganz besonderen Geschmack. Dort wurde bestimmt auch die Idee zum Sun’n Om.geboren. Was planst du für die Zukunft mit deinem Shop? Wünschenswert wäre es, wenn der Intarsia108 Shop so viel abwerfen würde, dass meine Frau nicht Vollzeit arbeiten muss. Wie ich schon erwähnte: Bis hierher war es ein Stückchen Weges.

*extraordinary disturbing caption*

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Heute habe ich für euch einen Post ohne tiefen Sinn und Hintergrund. Das Wetter zurzeit ist wirklich richtig doof und das ärgert mich und verhindert die Umsetzung meines Vorsatzes, gefällist mal öfter hier was zu posten :—(
Trotzdem wollte ich unbedingt noch einige Fotos von nahegelegenen Rapsfeldern „in bloom“ haben, weil ich’s jedes Jahr nicht auf die Reihe krieg‘, meine Cam zu schnappen und ein paar Fotos zu machen.
Ich bin auch wirklich immer viel zu faul, vor allem wenn man stattdessen auch im Bett sitzen, Musik hören und richtig geiles Essen zu sich nehmen kann.

Die Tattoos, die meine Wenigkeit schmücken, sind übrigens auch dem wunderbaren Online-Shop TATATAT  aus Berlin, der mir netterweise den Tattoobogen #006  zur Verfügung gestellt hat. Er hat mich vor einigen Tagen erreicht und ich bin wirklich begeistert.
Ihre Tattoos sind wirklich hochwertig und außergewöhnlich. Merci  Beaucoup :-)

(by the way auch an my boi, von dem stammen nämlich die Bilder!)

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Oh ja, die „Offene Luft“-Saison, besser bekannt als Open-Air-Saison, hat wieder angefangen. Und wie sie das hat!

Wow Leudde, war dieses Open Air ’ne Wucht! Stattgefunden hat es in unserer Perle Hamburg auf einem ehemaligen Werftgelände. Mit selbstgebackenem Kräuterbrot, Cannabiseistee und guten Freunden lässt es sich ideal chillen. Und das Wetter mhhhhh war das Bombe, es waren ungelogen über 15 Grad und – wie ihr sehen könnt – kaum eine Wolke am Himmel. Und die, die da waren, haben sich gut als Rahmen gemacht. Mein Bae Veronika war auch dabei, muss nochmal erwähnt werden, so selten wie ich sie seh‘. Schaut doch auch mal auf ihrem Blog vorbei :—-)

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FROZEN

Summary: It’s cold outside. / Tee, Jacket, Hat: Thrifted // Jeans: Dr. Denim // Necklace: H&M // Shoes: Converse

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Wir schreiben den 23. Januar 2015. Die Blumen sind alle schon lange tot, hoffe, sie kommen bald wieder. Hab‘ irgendwie das Gefühl, dass Blumen die Welt so warm machen wegen ihren bunten Farben. Und Wärme kann ich wirklich gebrauchen. gestern hatte ich die spontane Animation, zum nahegelegenen gefrorenen Flusse zu gehen (von dem ich bis dahin noch nicht einmal wusste, dass ich ihn gefroren vorfinden würde). Schon auf halber Strecke hab‘ ich meinen Gedanken unglaublich bereut. Es sind minus Fünf grad. Alles andere als geil, um Outfitfotos in einem Wollcardigan zu machen, der vielleicht bei 15 Grad warmhalten würde. Bin aber wider Erwarten nicht krank geworden – immerhin eine gute Sache zwischen abgestorbenen Füßen und schlotternden Knien.

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Ich weiß, die Fotos auf dem Weg sehen geringfügig bescheuert aus. Aber hätte ich gewusst, dass mein Fernauslöser sich weigert, auch nur einen Zentimeter weiter weg noch auszulösen, hätte ich auch kein 50mm-Objektiv für die Bilder genommen. Und ich hätte mir warme Docs angezogen statt den neuen Converse.

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Für diese habe ich übrigens exakt 2€ beim Deutschen Roten Kreuz bezahlt. Hab‘ mir dort auch noch einen eng gewebten Tattoo Choker gekauft, der aber leider zu groß ist :-((((((( der Poncho hat 4,50€ gekostet, das Goapsytrancetechnohippieshirt einen Groschen. Übrigens ist alles, was ich dort trage, Second Hand gekauft, bis auf die „Hand der Fatima“-Kette.

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Ich habe übrigens mein Buch wieder angefangen, habe bisher aus den ersten drei Sätzen vier ganze Seiten gemacht. So muss es sein.

So, als Schlusswort: ich liebe gefrorene Sachen. Finde die Bilder von den Bäumen im Eis irgendwie total mystisch.
Liebst,
Kim