Project Cece: 10 Fragen an Jana Kerkhoff über Fair Fashion

Dass Mode nachhaltig ist, ist wichtig. So wird es zumindest immer gesagt.
Doch was dahinter steckt, verstehen die wenigsten, kaum jemand nimmt sich das wirklich zu Herzen.
Dabei geht es um mehr als nur Ausbeutung von Menschen und den Klimawandel.
Mir geht es dabei darum, nicht die dreißigste Ferienwohnung eines CEOs zu finanzieren, während sich kleine Boutiquen immer schwieriger überhaupt am Leben halten können. Mir geht es darum, mich mit dem, was ich trage, nicht schuldig fühlen zu müssen. Mir geht es darum, genau zu wissen, wo meine Kleidung herkommt, wer die Kleidung produziert hat und ob es demjenigen gut geht.
Kurz gesagt: Warum soll ich für das kurze Erlebnis, irgendetwas neues, das eine Woche lang im Trend ist, unbeteiligten Lebewesen leid zufügen?

Dennoch bin auch ich noch nicht zu 100% nachhaltig. Selten kaufe auch ich mal bei kleineren Online-Shops etwas, das nicht fair produziert wird. Und es ist okay, wenn man den Wechsel nicht von einem Tag auf den anderen schafft.
Aber gibt es nicht noch andere Schritte außer dem klassischen „Kauf nicht bei H&M“?

Dazu habe ich mir mal eine echte Expertin auf dem Gebiet fair fashion zu Rate gezogen. Jana Kerkhoff studiert nicht nur Mode- und Textiltechnik, sondern ist die deutsche Managerin des nachhaltigen Onlineshops „Project Cece“, Kurzform für „Project conscious clothing“. Ihr habe ich 10 Fragen zum Thema nachhaltige Mode, bewusstem Konsum und warum „Project Cece“ weltweit einzigartig ist, gestellt.

 

Stell dich doch bitte mir und meinen Follower kurz vor!

Hallo ihr Lieben, ich bin Jana, 24 Jahre und im letzten Jahr meines Fashion & Textile Technologies Studiums in der Niederlande. Seit dem Sommer 2017 bin ich nun die Country Managerin von Project Cece Deutschland, der Fair Fashion Plattform, die es euch einfacher macht, nachhaltig und bewusst zu shoppen. In meinem Studium, meiner beruflichen Laufbahn und auch privat beschäftige ich mich sehr viel mit nachhaltiger Mode und einem nachhaltigen Lebensstil, nicht nur, weil es sehr wichtig für die Umwelt und für unsere Planeten ist, aber auch, weil ich das Thema super spannend finde. 



 

1. Wann hast du dich bewusst dafür entschieden, fair produzierte Kleidung zu kaufen? Gab es dort ein bestimmtes Schlüsselereignis?

Ich muss leider zugeben, dass auch ich früher sehr viel bei den Fast Fashion Marken geshoppt habe und den größten Teil meines Geldes für Klamotten ausgegeben habe. Durch mein Studium habe ich aber gelernt, welche Auswirkungen die Modeindustrie auf unseren Planeten und die Arbeiter in den Fabriken hat. Dadurch habe ich mich mehr und mehr dafür interessiert und durch das Lesen von Büchern, Blogs, Dokumentationen wie „The true Cost“ und Fair Fashion Events viel darüber gelernt, was man machen kann. Es gibt so viele Möglichkeiten nachhaltiger zu konsumieren.

2. Wie bist du persönlich mit Marcella, Noor und Melissa in Kontakt gekommen?

Im Winter 2016 war ich beim Sustainable Fashion Summit in Amsterdam. Ein Kongress für Start-ups und Interessierte zum Thema nachhaltige Mode, dort sind wir ins Gespräch gekommen und ich fand das Konzept von Project Cece sofort super interessant.

3. Was war euch bei der Umsetzung von Project Cece besonders wichtig, was ihr bei anderen fairen Onlineshops vermisst habt?

Wir möchten das individuelle Image der Marken beibehalten. Die Gründer von Modelabels stecken so viele Gedanken und Herzblut in das Image ihrer Marke und das geht durch große online Stores schnell verloren.

4. Wir leben in einer Konsum- und Wegwerfgesellschaft, große Label wie H&M bringen im Schnitt alle zwei Wochen unter dem Konzept „Act local, think global“ eine neue Kollektion heraus. Was würdest du persönlich dir von der internationalen Textilindustrie und gerade von großen Firmen wie H&M wünschen?

Die großen Marken haben sehr viel Einfluss in der Modeindustrie, wenn diese mehr in Richtung Nachhaltigkeit tun würden, könnte das die komplette Industrie revolutionieren. Ein schöner Anfang wäre, mehr auf Qualität anstatt Quantität zu setzen und ihre Margen dazu zu nutzen die Arbeiter in den Fabriken so zu bezahlen, dass sie davon leben können. Es muss normal werden, dass Mode fair und umweltfreundlich produziert wird.

5. Weiterführend zu diesem Punkt: Was würdest du dir im Zusammenhang damit von der Gesellschaft wünschen?

Ich höre oft den Satz: „Alleine kann ich doch nichts ausrichten“. Dabei haben wir als Konsumenten sehr viel mehr Macht als uns bewusst ist. Durch das was wir kaufen, zeigen wir den Firmen was wir wollen. Hören wir auf, Fast Fashion zu kaufen, werden sich die großen Marken umorientieren müssen und wenn wir bei nachhaltigen Modemarken einkaufen unterstützen wir diese dabei zu wachsen. Wir wählen also mit dem Geld was wir ausgeben wie die Zukunft aussieht.

 


6. Welche Marke hat deines Erachtens nach im Bereich fair fashion einen absoluten Vorbildcharakter und warum?

Es ist wirklich schwierig, nur eine Marke zu nennen. Die größeren der fair Fashion Marken wie Armedangels, Hessnatur und People Tree gibt es schon seit vielen Jahren und sie arbeiten daran immer nachhaltiger zu werden, das ist toll. Aber auch andere Marken wie JAN `N JUNE, Lanius, LOVJOY und Kings of Indigo, die noch nicht so lange auf dem Markt sind, produzieren tolle und super modische Kollektionen, die vom Aussehen easy mit H&M, Zara & Co mithalten können aber von Grund auf nachhaltig sind. Ich finde alle Marken, die Nachhaltigkeit, faire Produktion und Umweltschutz in ihrer DNA verankert haben, haben Vorbildcharakter und tragen dazu bei, die Modeindustrie nachhaltiger zu gestalten.


7. Wie könnte man die Gesellschaft generell dazu anregen, mehr fair produzierte Mode einzukaufen?

Ich denke häufig liegt es einfach an Unwissenheit. Wir müssen den Menschen zeigen, was das 5€ T-Shirt mit den Menschen die es produzieren und unserer Umwelt anrichtet ohne mit dem erhobenen Zeigefinger zu winken. Es ist wichtig zu kommunizieren, wie einfach es sein kann nachhaltig zu leben und zu konsumieren und sich trotzdem modisch anzuziehen. Deswegen wurde auch Project Cece gegründet, nämlich um es den Menschen einfacher zu machen sich für eine nachhaltige Alternative zu entscheiden.

8. Wie ihr bereits in eurem Shop erwähnt, ist fair produzierte Mode meist teurer. Gibt es auch mit einem schmalen Geldbeutel die Möglichkeit, irgendetwas zu tun, um die Modeindustrie zu verändern?

Auf jeden Fall. Zu allererst ist es immer noch am nachhaltigsten das weiter und wieder zu verwenden, was bereits da ist. Also z.B. Vintage-Mode, Second-Hand, Up-Cycling der alten Klamotten oder einfach auch mit Freunden und Familie tauschen und der Kleidung somit ein neues Leben geben. Soll es dann aber doch etwas Neues sein, überlege dir genau ob du das Teil wirklich willst. Ich z.B. überlege bei jedem Kleidungsstück was ich kaufe (egal ob neu oder second-hand) ob ich es mindestens 30- mal anziehe. So habe ich im Kleiderschrank dann nur Teile die mir wirklich gefallen und Fehlkäufe gehören der Vergangenheit an.
Ja, nachhaltige Mode kann teurer sein, aber wenn du auf den wöchentlichen Shoppingtrip verzichtest und nur das kaufst was du wirklich willst (und wirklich brauchst), hast du auch mehr Geld für ein Lieblingsteil eines fair Fashion Labels.

 

9. Wo kaufst du ganz persönlich meist ein und worauf achtest du beim Einkauf?

Da ich selber noch Studentin bin und somit nicht das größte Budget habe, greife ich oft auf die oben genannten Tipps zurück. Ich liebe es auf Vintage- Märkten oder in Second- Hand Läden nach Schätzen zu stöbern. Wenn ich dann aber doch etwas Bestimmtes brauche achte ich auf gute Qualität, sodass ich lange etwas davon habe. Und auch jede fair Fashion Marke hat Phasen wo sie ihre Preise reduzieren.

 

10. 
Abschließend: Wie würdest du Project Cece in zwei Sätzen beschreiben?

Project Cece wurde mit viel Leidenschaft gegründet, um es euch einfacher zu machen, euch für nachhaltige und fair produzierte Mode zu entscheiden. Damit wollen wir daran mitarbeiten, Fair Fashion zur Normalität machen.

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Kings of Indigo

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Was sind eure persönlichen Tipps für ein nachhaltigeres Leben? Lasst es mich in den Kommentaren wissen! :-)

Dieser Beitrag ist in Kooperation mit Project Cece entstanden. Vielen Dank dafür!
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vetements-inspired fall look

Jojojo Leute, heute gibt’s mal nicht großartiges. Gibt zwar eine Menge Dinge, über die ich mich zurzeit aufregen könnte, aber das bleibt für diesen ganz klassischen Outfitpost mal hinten drangestellt. Bin zurzeit ganz versessen auf die schönen Shirts und Pullover von Vetements, besonders die mit den 100-Meter-Ärmeln. Natürlich würde ich für nen Sweater n i e m a l s über Tausend Euro bezahlen, weshalb ich superglücklich war, als ich diesen Pullover im Secondhandshop meines Vertrauens gefunden habe. Er so einen early 2000-Vibe. Als ich ihn anprobiert habe und gemerkt hab, dass er eben solche 10000000-Meter-Ärmel hatte, musste er einfach mit. Das tolle Septum ist von der Marke Trashed and Ill und aus Echtsilber, kann euch nur empfehlen, da mal vorbeizuschauen :-)

Das war’s erstmal für heute, mir ist mehr nach Essen als nach Schreiben. Bald gibt’s für euch eine Lookbookserie, in der ich euch meine liebsten Vintage-Teile vorstelle. Seid gespannt!

Sweater: Vintage // Shoes: Dr Martens // Septum: Trashed an Ill

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10 Tipps, um mehr aus deinem Raum zu machen! + GIVEAWAY

Hey Guys, wie geht’s, wie steht’s? Nach superlanger Zeit komme ich nun endlich dazu, euch meinen Raum in einem kleinen „Roomshow“-Post zu zeigen. Die letzten Monate war mein Zimmer entweder ordentlich und ich hatte keine Zeit oder unordentlich und ich hatte Zeit (aber war zu faul, um aufzuräumen.) Ich bin stolz, euch hierbei auch Gabriela’s tollen Etsy-Shop GabrielaEmil vorzustellen. Dabei verrate ich euch einige kleine Tipps, um mehr aus eurem Raum zu machen und ihn clean aussehen zu lassen (oder zumindest clean chic, Müllhalde bleibt Müllhalde!)
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Das sind meine Pflanzen. Ich mag sie alle sehr, aber sie mögen mich nicht und gehen mir meist ein, egal was ich versuche. Viel gießen, tot. Wenig gießen, tot. Der einzige, der alle überdauert, ist meine Aloe Vera. Zum Glück.

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Das ist mein Zimmer von der Türschwelle aus gesehen. Der Stuhl hat seine besten Zeiten schon hinter sich, ist aber superbequem. Und ja, ich steh‘ auf Pflanzen. Daher mein

Tipp 1: Pflanzen aufstellen! Sie geben dank ihrer grünen Farbe durch das Chlorophyll nicht nur ein harmonisches Gesamtbild, sondern schaffen frischere Luft.

 

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Das ist meine supercoole Shiva-Figur. Ich habe sie mal auf einem Flohmarkt für 1€ erstanden, und sie war ein sehr lohnender Kauf. neben ihr zündete ich Räucherstäbchen oder Duftkerzen an und reihe meine Pflanzen um sie herum.

Tipp 2: Lieblingsstücke inszenieren:
Lieblingsstücke verdienen einen besonderen Platz im Raum, wo sie herausstechen. Das verleiht dem Raum eine persönliche Note! Besonders gut passen sie auf/in Regale, Fensterbänke oder Tische, auf deinen sie einen Farbkontrast bilden.

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Das sind einige meiner Schuhe. Wer meinen Blog kennt, weiß, dass ich eine ungesunde Schuhsucht habe. Vor allem Doc Martens habe ich viel zu viele, was auch schon das Bild vermuten lässt. Oftmals war mein Zimmer schon nicht mehr betretbar, weil so viele Schuhe auf dem Boden lagen. Ich bin in meinem Leben auch schon ungelogen zwanzig Mal über einen Dr. Martens-Stiefel gestolpert. Um das zu vermeiden, mein

Tipp 3: Zwischenräume ausnutzen!
Jeder freie Raum kann gut genutzt werden, sei es der Platz unter einem Tisch oder der letzte Zentimeter in einem Regal. Bücher oder Zeitschriften, Bilder und Poster füllen die Lücken gut. Bei viel Platz sind große Kartons oder Regale empfehlenswert.

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Das sind mein Laptop und mein Einhorn. Der Laptop ist ein Macbook aus dem 15. Jahrhundert, dass noch mit WEP-Wlan funktioniert und knirscht, sobald man es anmacht. Meist benutze ich es daher nur zum Texte schreiben, denn das CD-Laufwerk hat seine besten Zeiten schon hinter sich.
Mein Einhorn ist zu fabelhaft, um es zu beschreiben.
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Das ist meine Brennnessel. Ja, meine Brennnessel. Irgendwann habe ich darüber nachgedacht, dass es doch bestimmt Pflanzen geben muss, die man von Draußen nach Drinnen kultivieren kann. Gesagt, getan, topfte ich einfach auf Gut Glück eine vier Zentimeter große Brennnessel um und tatsächlich wächst sie jeden Tag kontinuierlich. Und das obwohl Winter ist! Mein

Tipp 4: Hobbys präsentieren für einen einzigartigen Raum!
Wer seine besonderen Hobbys und Charakterzüge im Raum verkörpert, schafft nicht nur einen Wiedererkennungswert für das Zimmer, sondern auch eine Vertrautheit und Gemütlichkeit im Eigenheim.

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Das sind zwei der wunderschönen Notizbüchlein, die mir Gabriela zugesendet hat. Sie passen super in monochrome Räume!
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Details zweier Kakteen. Der Linke ist ganz neu, ich habe sie gekauft weil sie rot war und super in meinen aktuellen Instagram-Feed passen würde. Der Rechte hat Wollläuse und ist so gut wie tot. RIP.

Tipp 5: Pflegeanleitungen genau beachten!
Finde heraus, wie deine Pflanzen heißen und recherchiere, wie du sie zu pflegen hast. Die drei Bildchen auf dem Topf helfen meist nur mäßig weiter. Das gleiche gilt vor allem für Mögel aus Holz oder Plastik. Keine Gute Idee, schwarz gefärbtes Holz mit purer Chlorbleibe zu behandeln.

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Das ist mein Plattenspieler. Er war (warum auch immer) auf einem Flohmarkt zu verschenken. Habe meinen ollen CD-Player gegen ihn ersetzt, da ich eh kaum CD’s höre. Darunter meine Platten, rechts mein ranziges Telefon.

Tipp 6: Vintage-Accessoires!
Besuche doch mal einen Flohmarkt und sieh dich dort nach hübschen Dekorationen oder auch ganzen Möbeln um. Selbst Pflanzen kriegt man dort oft zu sehr kleinem Preis (1-3€) und macht echte Schnapper, die sons wahrscheinlich niemand hat!

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Das ist eine Seitenansicht meiner Fensterbänke. Hier sind nochmal alle schönen Pflanzen zu bewundern, die ich habe. Hier kann ich – trotz Lichtquelle – auch täglich angemessen ihren Verfall beobachten. An der Wand hängt mein Mondkalender, den ich auch von GabrielaEmil erhalten habe. Er ist zurzeit mein absoluter Favorit in meinem Zimmer und tausend Mal schöner als irgendein lahmer Wandkalender mit Blumenfotos. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön dafür!
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Das sind meine Platten und mein Bett. Diese beiden Dinge MÜSSEN für mich einfach ordentlich sein, denn schlafen und Musik sind das Wichtigste! Daher noch mein

Tipp 7: Ein Zentrum im Raum schaffen!
Das Zentrum meint in diesem Fall den Fokus und Schwerpunkt des Raumes. Bei mir ist es die Reihe am Ende meines Zimmers bestehend aus meiner Bett und dem Tisch mit meinem Plattenspieler. Wenn der Blick zuerst auf ein oder zwei Möbelstücke fällt, wirkt auch das Drumherum harmonischer.

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Ich verlose diese beiden Notizbücher von GabrielaEmil unter allen Teilnehmern, die aus Deutschland kommen.
Alles, was ihr dafür tun müsst, ist einen Kommentar mit eurem Namen und eurer E-Mail Adresse in diesem Beitrag zu hinterlassen.


Der Gewinner wird am 30. März 2016 ausgelost!
 

 

Abandoned

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This is me, back on WordPress after one million years, posing in a particularly way. The last few weeks were quite stressing and I’m actually not quite into blogging at the moment. There are so many different things to do, but I’m actually too lazy to do them so I’m laying in bed every day for like 6 hours. I bought a Nintendo 2DS (That’s the normal 3DS but without 3D) two weeks ago with a pre-installed Pokemon Game called „Omega Ruby“. Pokemon – that’s what I love.

Anyway, below you find a few pictures of me and my dearest Boy who took most of the photos. We discovered an abandoned house in my neighborhood what puzzled me because I never got to know the family there moved away. The house and the garden were kind of like totally destroyed with weird objects everywhere, just like this cute shiny light bulb. I just dyed my hair grey at this time (it became more kind of purple, but fck it), so I thought it was quite a good opportunity to wear one of my new favorite jackets for the first time that I got from dresslink, an online shop that you might know. What I like about dresslink is that they’re quite cheap and the quality of the clothing is really good anyway. That’s just my kind of thing as a first-class-fleamarket-visitor :-)

Get 15% off on Dresslink with the code Blog15!
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Shoes: Dr. Martens // Jumpsuit: Primark // Jacket: Dresslink

Crystalbae

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Shoes: Dr. Martens // Dress: Primark // Scarf: Crystalbay
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I’m back!

Nach 3 erholsamen Wochen im schönen England bin ich mit neuer Haarfarbe, einem Ekelgemisch aus pink, orange und braun, wieder zurück im schönen Deutschland. Viel zu erzählen gibt’s aus England natürlich, aber den Urlaub werde ich in einige weitere Posts packen. Kleiner Vorgeschmack gefällig? Seht, wie ich fast eine Klippe hinunterfalle, die „Dr. Martens“-Fabrik besuche oder – wie hier – auf einem alten Friedhof herumhüpfe. Es war eigentlich überwiegend warm und sonnig in UK, aber in den Abendstunden konnte es schon mal etwas kühler werden. Daher bin ich sehr froh, meinen nun treuen Begleiter dabeizuhaben, den ich netterweise vom Shop Crystalbay zur Verfügung gestellt bekommen habe. Er ist so groß wie meine Bettdecke und fühlt sich auch so an: kuschelweich und sehr angenehm als Jackenersatz. Seriously habe ich sogar über zwei Jahre nach genau so einem Schal gesucht, bin aber nirgends fändig geworden. In schwarz gibt’s die ja überall, aber grau scheint mir ein bisschen rar geworden zu sein. Merci!

CRAWLING CREATURES

Dress: Choies // Hat & Bag: Vintage // Shoes: Deichmann choies choies2choies5choies3choies7choies8
Aloha! Mich erreichte heute ein Choies-Päckchen mit diesem wunderbaren
Kleid, das ich bestellt habe. Hatte totale Angst, dass es zu lang sein würde, aber es war natürlich mal wieder in der perfekten China-Größe und passt von der Länge her! Heute waren zudem locker so um die dreißig Grad, ich hab‘ heute eigentlich hauptsächlich rumgesessen und kalten grünen Tee getrunken. Dann wollte ich noch Fotos hinter einer nahe gelegenen Kirche machen, musste jedoch mit Erschrecken feststellen, dass sich Menschen (!) im Pastoriat befanden. Danach bin ich bei den etwa 30° Celsius die draußen herrschen noch etwa eine Viertelstunde in der Gegend rumgegurkt, um einen Platz für die Fotos zu finden, der nicht grün ist. Hab‘ ich aber nicht. Ugh. Wie auch immer, ich bin glücklich und zufrieden und mir ist sehr warm.

witchcraft = bitchcraft ␦

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Zurzeit ist die freshe Verounica bei mir zu Gast und wir machen jede Menge coolen Stuff. Habe sie allerdings gerade locker drei Stunden damit gequält, dass sie neben mir sitzen und zusehen musste, wie ich nach und nach um die 30 Fotos bearbeitete. Und wie man sehr gut sieht lassen sich diese sehr gut unter dem Thema „Viva la Bearbeitungsskills“ zusammenfassen. Ignoriert also am besten einfach die Spielkartenränder (hehe). Ich empfehle euch übrigens dringend (!!!) den Film „The Craft“ zu gucken, wenn ihr die Attitude hinter ihrer Appearance nicht versteht. Anbei möchte ich euch noch einen ganz wunderbaren Etsy-Shop vorstellen – nämlich den von Tom. Dieser ist nicht nur Tischler, sondern auch ein kreativer Kopf. Und das sieht man auch uuunglaublich gut an seinem Shop Intarsia108. Verounica trägt auf den verwunschenen Bildern übrigens den „Sun and Om“-Choker. Demnächst plane ich übrigens auch ein Giveaway auf meinem Instagram, haltet also die Äuglein offen! Wen Näheres interessiert – scrollt nur mal nach unten (könnt mir bei der Gelegenheit auch gern ein Feedback hinterlassen oder mir sagen, wie absolut und unglaublich dumm mein Blog ist hehe), dort habe ich ein kleines Interview mit ihm (das mir übrigens sehr viel Spaß gemacht hat!) IMG_1015 IMG_1038 IMG_1033 IMG_0994 IMG_0988 IMG_1080IMG_1074 IMG_1094 IMG_1184 IMG_1137 IMG_1150 IMG_1163
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Die wichtigste Frage natürlich: Wie bist du auf die Idee gekommen, deinen Shop zu eröffnen? Die Idee wurde geboren, als ich durch das Beschäftigen mit Furnier- und Intarsientechniken neue Möglichkeiten in Sachen Holz vor mir sah. Nach etwas Tüfteln und Ausprobieren kam ich zu dem Ergebnis, das heute in etsy und dawanda feil geboten wird. Bisher war es ein Weg. Warum sollte er nicht weiterführen und neue Blüten und Früchte hervorbringen. Es lassen sich noch viele neue Ideen finden und auch umsetzen, nicht nur in Sachen Holzschmuck. Was sind deine Inspirationen? Ein Jeder ist hier um ein Lied zu singen, zu tanzen, um einen bestimmten Duft freizusetzen – schade ist, dass wir nicht alle so wohlriechend wie ein Räucherstäbchen sind… . Der Mensch ist ja von Natur aus kreativ und meine kleinen Arbeiten stellen meinen kleinen unbedeutender Beitrag in dieser Hinsicht dar. Eine Quelle für „Inspirationen in jeder Hinsicht“ sind für mich die Aussagen und Schlussfolgerungen, die in der hohen Geistesschule Indiens, dem Advaita Vedanta zu finden sind. Darüber hinaus war ein freies, schöpferisches Arbeiten schon immer eine meiner Idealvorstellungen. Was hat dich zu dem Sun&Om Choker inspiriert? Das Sun’n Om ist wohl ein Ergebnis meiner ausgedehnten Reisen in die Himalayas und nach Indien. Bevorzugt suchte ich die Pilgerorte der Hindus auf, wie zum Beispiel Varanasi oder Vrindavan. Dank meiner (für Inder exotischen) Erscheinung war es mir möglich, in diese uns fremde Welt ein wenig einzutauchen. Es hinterließ tiefe Eindrücke. Einen anderen Menschen-Kosmos miterleben zu dürfen, das hat schon einen ganz besonderen Geschmack. Dort wurde bestimmt auch die Idee zum Sun’n Om.geboren. Was planst du für die Zukunft mit deinem Shop? Wünschenswert wäre es, wenn der Intarsia108 Shop so viel abwerfen würde, dass meine Frau nicht Vollzeit arbeiten muss. Wie ich schon erwähnte: Bis hierher war es ein Stückchen Weges.