HOMOPHOBIA IS GAY

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Shirt: DIY // Shoes: TUK // Everything else: Vintage

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Ich habe diesen Blogpost schon mal geschrieben. Doch irgendwie gefiel er mir nicht. Zu dahingeschmiert. Zu unpersönlich. Zu langweilig. Dabei ist es doch genau bei diesem Thema wichtig, es wahrzunehmen – und über langweilige Dinge denkt man nicht nach (was für eine langweilige Aussage!)
Ich schreibe diesen Blogpost tatsächlich nur wegen der dummen Bemerkung eines Mitschülers zu einer Mitschülerin. Und obwohl es nichts weiter als eine ehrliche, individuenundiskriminierende (aber dennoch sehr verallgemeinernde) Einzelmeinung ist, muss ich dieser Person sagen: Deine Meinung ist scheiße.
Homophobe Aussagen häufen sich zurzeit, aber bevor ich jetzt Vorträge über Meinungsfreiheit und deren Grenzen in der Diskriminierung halte, komme ich gleich zur Sache. Es geht mir hier um nicht mehr oder weniger als lediglich einen Satzanfang, bei dem ich genervt die Augen verdrehe und ich weiß, jetzt wird irgendein unbegründeter Bullshit aus dem Mund des Anderen kommen wird wie Plastikmüll in den Ozean:

„Ich hab‘ ja nichts gegen Schwule, aber…“

Dieser Satz bringt mich dazu, gleichzeitig im Strahl zu kotzen und Mordgelüste gegenüber meines Gesprächspartners zu entwickeln.
Es ist so ein bisschen wie ein Multiple-Choice-Test, bei dem es nur eine mögliche Antwort gibt, nämlich

[x] ich bin ein homophobes Arschloch.

Doch woher rührt diese Homophobie, ist Homosexualität doch sogar biologisch gesehen natürlich? (Bei circa 1500 Tierarten findet sich homosexuelles Verhalten, welches dort akzeptiert wird. Homosexualität hat sogar den evolutionären Vorteil, dass mehr Frauen sich um die Erziehung der Nachkommen kümmern können, so spekulieren Forscher!)

Schwule sind nicht homophob…

…ist tatsächlich ein Argument, dass viele im Umkehrschluss anwenden. Und tatsächlich sind die Homosexuellen, die ich kenne, liberale Menschen. Blöd nur, dass man jemanden die sexuelle Orientierung nicht an der Nasenspitze ablesen kann. Aber wenn ich mich an den ganzen (eigentlich) schon längst über Bord geworfenen Klischees orientiere, dürfte doch mein Religionslehrer, der ja so gern Soloauftritte mit romantischen Liedern auf Schulkonzerten hinlegt und der – oh Schreck! – Schals trägt, schwul sein.

Die ominösen Ansichten des Christen stehen jedoch komplett im Kontrast zu Liberalismus: „Schwule sind Scheiße!“ Und dabei kann man sich ja besonders gut auf unser aller Lieblingsbuch, die Bibel, berufen. Es ist schließlich unnatürlich! Der liebe Herrgott sieht das nicht gern!

In diesem Zusammenhang möchte ich nicht auf pädophile Bischöfe, die kleine Jungs vergewaltigen, oder gewisse homophobe, US-amerikanische Senatoren, die in einer Flughafentoilette Fremde belästigen, eingehen.

Worauf ich hier anspiele?

Nur, weil jemand sagt, er hätte diese oder jene Ansicht zu etwas, bedeutet das noch lange nicht, dass das auch wirklich so ist. Projektion ist eben einfacher als Konfrontation. Und Studien beweisen, dass mehr homophobe Menschen homosexuell sind, als die offiziellen Zahlen hergeben. Manche Menschen wollen sich selbst eben das Gegenteil ihrer eigenen Sexualität beweisen. Aus psychologischer Sicht ist ist Homphobie somit nicht nur „Schwulenhass“, sondern teilweise auch die tatsächliche Phobie, also Angst davor, buchstäblich homosexuell zu sein.

Was tun?

Doch viel tun kann man leider nicht, wenn jemand einem mal wieder ein „Ich find’s eklig, wenn Schwule sich küssen!“, ist Gesicht schleudert. Weshalb ich das hier dann schreibe? Um Fakten zu nennen. Fakten, mit denen man argumentieren sollte, wenn eben mal wieder so eine demokratiefeindliche Sch*** äußert. Fakten, mit denen man fundiert argumentieren kann und von diesem Recht auch Gebrauch machen sollte. Wir sind ja schließlich alle erwachsen und sollte keine voreiligen, verallgemeinernde Schlüsse ziehen. Wenn man mit solchen Hasstiraden konfrontiert wird, ist daher das beste Vorgehen, die betroffene Person ruhig darauf anzusprechen, woher diese Meinung rührt und ob sie weiß, was für Folgen solche Aussagen haben können. Nehmen wir doch als Beispiel mal den litauischen Politiker Petras Gazulis, der vor kurzem einen öffentlichen Platz in Vilnius mit einer Sprühdose desinfizierte und auch Homosexuelle Paare besprühte, um „die Stadt zu reinigen“. Ja, Politiker. Wirklich. Und nicht nur das! Gazulis sagt, Homosexualität mit Pädophilie gleichsetzend, dass der Zerfall der EU mit eben dieser Duldung von Minderheiten vorangetrieben wird. Und jetzt stellt euch vor, dass eben dieser Politiker Fraktionschef einer Regierungspartei ist.

Homophobe Äußerungen sind asozial (gesellschaftsschädigend) und besitzen die Kraft, junge Leute in die falsche Richtung zu treiben und so dauerhaft die Freiheit und die Menschenrechte einschränken.

In diesem Sinne wünsche ich euch ein schönes Wochenende und eine zunehmende Akzeptanz von Minderheiten in der Gesellschaft.

Warum ich Social Media hasse und trotzdem blogge

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Sweater: Weekday / Shoes: Dr. Martens / Everything else: Vintage

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Hallo ihr lieben Menschen, wenn alles gut geht, begrüße ich euch mit diesem Post auch mit einem neuen Blogdesign, da ich zukünftig mehr Texte schreiben werde. Zudem hat sich mein entscheidungsverhasstes Ich nun endlich dazu durchgerungen, sich auf eine Sprache in den Beiträgen zu beschränken und kann euch nun stolz verkünden, dass ich künftig nur noch auf deutsch bloggen werde. Das Durchgehen meiner Kommentare zeigt, dass die meisten von euch eh schon deutsch sprechen, also wird’s nur noch einfacher :-)

Wie ihr vielleicht gemerkt habt, habe ich mir eine Auszeit vom Bloggen genommen. Das liegt zum einen daran, dass ich total busy mit Lernen war, aber auch daran, dass mich die Blogeinträge meiner gefolgten Blogs alle ziemlich abgefuckt haben.

Es ist ein leidiges Thema in unserer aktuellen Gesellschaft, die von Smartphone-Apps und „Instagram-Influencern“ geprägt ist. Während vor gut zehn Jahren hochwertige, detaillierte Inhalte in themenspezifischen Foren gepostet wurden, verlaufen sich Informationen heute im Netz schnell. Gerade „Allthemen-Social Media“ wie Instagram gibt Infos nur flüchtig, ohne wirkliche Quellen oder dass sich irgendjemand näher damit beschäftigt hätte. Menschen, die für Gegenstände einfallslos und eintönig handeln. Leute, die für ein paar Follower auf Instagram zu digitalen Straßenbettlern werden.

Die Oberflächlichkeit

Dass Social Media zu Oberflächlichkeit neigt, hasse ich wohl mit am Meisten. Und damit meine ich nicht nur einseitige Kommentare, die man als Feedback erlangt. Apps wie Instagram sind unpersönlich, unseriös und eintönig. Sucht man Informationen durch Hashtags, tauchen viele ähnliche Bilder auf – alle sind gleich bearbeitet und gestaltet. Als ich jünger war, konnte ich mich stolzes Mitglied zahlreicher Foren nennen. Dort kam ich schnell an spezifische Informationen und Fragen wurden schnell geklärt. Mit der wachsenden Anzahl sozialer Medien schien die Anzahl der Foren drastisch zu schrumpfen. Es fehlte nämlich das Wichtigste – die User. Und die scheinen nun wie tot – stattdessen tummeln sich überall im Internet Menschen mit erschreckendem Halbwissen. Und obwohl das Internet immer größer wird, geht meiner Meinung auch immer mehr die Vielfältigkeit verloren. Ein gutes Beispiel dafür ist Instagram mit seinen 200 aufeinanderfolgenden Bildern von Kakteen mit dem Titel „Plants are Friends“ in meinem Feed. Dass sich dieser Mainstream auch auf Soziale Medien übertragen hat, sieht man an Hashtags wie „#Starbucks“. Dieser hat erschreckende 24.000.000 Beiträge.

Das leidige Wesen der „Influencer“
Doch woher kommt dieses Phänomen, dass alle Contents im Netzwerk sehr ähnlich oder gleich sind? Instagram selbst spricht von „inspiring creativity“. Doch wo ist diese Kreativität, wenn Bilder nur noch möglichst genau nachgeahmt werden?
Erschreckenderweise scheint vielen Nutzern diese Vervielfachung von Inhalten in all ihrer Irrelevanz kaum aufzufallen. Ich finde es total in Ordnung, wenn jemandem nur bestimmte Themenbereiche gefallen und derjenige nur diesen entsprechenden Nutzern folgt. Problematisch ist nur, dass dadurch die gesamte Individualität der einzelnen Personen verloren geht. Warum macht man sich nicht ernsthaft Gedanken darüber, wie besonders ein Bild ist, bevor man es postet?
Ganz einfach – dadurch bekommt man Follower. Und durch diese Follower werden bekannte Marken auf einen aufmerksam. Das gilt nicht nur für Instagram – YouTube und co. zeigen das Gleiche System. Hast du erst einmal die Follower, wollen Marken kooperieren. Und auch das finde ich nicht verwerflich. Es ist toll, etwas (materielles) für deine Mühen zurückzubekommen. Dennoch scheinen viele Menschen, die eine große Anzahl an Followern erlangt haben, diese Gratisgeschenke mit kleiner Gegenleistung nicht als Ansporn zu sehen. Stattdessen werden ihre Beiträge nur noch eintöniger (und langweiliger).

Alles für eine Daniel Wellington-Uhr
Grob gesagt, geht es darum in jedem Netzwerk. Große Firmen versuchen durch die neue Erscheinung der sozialen Medien neue Zielgruppen anzusprechen. Und wie geht das besser als über bekannte User der Plattform? Richtig, gar nicht.
Kooperationen an sich sind ja auch nichts schlechtes. Dass die „Influencer“ jedoch vom Start bis hin zur eigentlichen Kooperation sämliche ethische Moralvorstellungen über Bord werfen, ist mir schleierhaft.
Neulich erzählte mir ein Freund, dass der neueste Trend auf Instagram ist, mit Nestle zu kooperieren und Bilder von Nestle-Eis hochzuladen. Und DAS finde ich verwerflich.
Wenn ich mit einem Online-Shop kooperiere, lege ich Wert darauf, dass der Shop davon profitiert. Allerdings möchte ich ihn euch dann auch wirklich ans Herz legen und würde mir die Produkte auch jederzeit wieder kaufen. Am Wichtigsten ist mir dabei jedoch auch, ob der Online-Shop ethisch ähnliche Moralvorstellungen hat wie ich. Hat der Shop faire Arbeitsbedingungen? Ist der Anbieter seriös? Schadet die Produktion der Umwelt?
Schließlich möchte ich ja nur wegen ein paar dazuverdienten Euros kein Hurensohn Weltverschlechterer werden. Aber genau das sind meiner Meinung nach die Leute, die irgendwelche (sorry für die Ausdrucksweise) banale Scheiße über irgendeinen Gegenstand posten, den sowieso niemand kaufen wird.

Früher war alles besser
Vielleicht sollten diese Leute (und wir alle sind ein bisschen diese Leute) ihre materialistischen Vorstellungen überdenken – dann würden vielleicht auch die Inhalte zurückkommen, wegen denen ich mich damals auf Seiten wie Instagram oder Facebook angemeldet habe. Mir gefiel die Idee eines endlos großen Haufen einzigartiger Ideen, die nur darauf warten, mit allen Menschen da draußen geteilt zu werden. Damals war es wichtig, was man postet, um Erfolg zu haben. Es war ein Erfolg, der nicht auf eine gratis Daniel Wellington hinarbeitete, sondern darauf, die Community zu vergrößern und die Ideen immer mehr Menschen vorzustellen.
Schaut euch doch mal alte Inhalte von euren Lieblings-Youtubern / Instagrammern / Twitterern usw. an und ihr werdet den Unterschied erkennen. Versucht euch von Früher inspirieren zu lassen. Genau das versuche ich zurzeit – auch mit meinem Blog. Vom Design her wird also alles neu, von den Posts her eher alles „alt“ :D Ich versuche in dieser Hinsicht an mir zu arbeiten, indem ich mich mehr auf das Bloggen konzentriere und weniger auf das Drumherum. Wenn wir uns auf die alten Zeiten besinnen, werden wir sehen, was uns nun entgeht und können es ändern!

10 Tipps, um mehr aus deinem Raum zu machen! + GIVEAWAY

Hey Guys, wie geht’s, wie steht’s? Nach superlanger Zeit komme ich nun endlich dazu, euch meinen Raum in einem kleinen „Roomshow“-Post zu zeigen. Die letzten Monate war mein Zimmer entweder ordentlich und ich hatte keine Zeit oder unordentlich und ich hatte Zeit (aber war zu faul, um aufzuräumen.) Ich bin stolz, euch hierbei auch Gabriela’s tollen Etsy-Shop GabrielaEmil vorzustellen. Dabei verrate ich euch einige kleine Tipps, um mehr aus eurem Raum zu machen und ihn clean aussehen zu lassen (oder zumindest clean chic, Müllhalde bleibt Müllhalde!)
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Das sind meine Pflanzen. Ich mag sie alle sehr, aber sie mögen mich nicht und gehen mir meist ein, egal was ich versuche. Viel gießen, tot. Wenig gießen, tot. Der einzige, der alle überdauert, ist meine Aloe Vera. Zum Glück.

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Das ist mein Zimmer von der Türschwelle aus gesehen. Der Stuhl hat seine besten Zeiten schon hinter sich, ist aber superbequem. Und ja, ich steh‘ auf Pflanzen. Daher mein

Tipp 1: Pflanzen aufstellen! Sie geben dank ihrer grünen Farbe durch das Chlorophyll nicht nur ein harmonisches Gesamtbild, sondern schaffen frischere Luft.

 

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Das ist meine supercoole Shiva-Figur. Ich habe sie mal auf einem Flohmarkt für 1€ erstanden, und sie war ein sehr lohnender Kauf. neben ihr zündete ich Räucherstäbchen oder Duftkerzen an und reihe meine Pflanzen um sie herum.

Tipp 2: Lieblingsstücke inszenieren:
Lieblingsstücke verdienen einen besonderen Platz im Raum, wo sie herausstechen. Das verleiht dem Raum eine persönliche Note! Besonders gut passen sie auf/in Regale, Fensterbänke oder Tische, auf deinen sie einen Farbkontrast bilden.

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Das sind einige meiner Schuhe. Wer meinen Blog kennt, weiß, dass ich eine ungesunde Schuhsucht habe. Vor allem Doc Martens habe ich viel zu viele, was auch schon das Bild vermuten lässt. Oftmals war mein Zimmer schon nicht mehr betretbar, weil so viele Schuhe auf dem Boden lagen. Ich bin in meinem Leben auch schon ungelogen zwanzig Mal über einen Dr. Martens-Stiefel gestolpert. Um das zu vermeiden, mein

Tipp 3: Zwischenräume ausnutzen!
Jeder freie Raum kann gut genutzt werden, sei es der Platz unter einem Tisch oder der letzte Zentimeter in einem Regal. Bücher oder Zeitschriften, Bilder und Poster füllen die Lücken gut. Bei viel Platz sind große Kartons oder Regale empfehlenswert.

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Das sind mein Laptop und mein Einhorn. Der Laptop ist ein Macbook aus dem 15. Jahrhundert, dass noch mit WEP-Wlan funktioniert und knirscht, sobald man es anmacht. Meist benutze ich es daher nur zum Texte schreiben, denn das CD-Laufwerk hat seine besten Zeiten schon hinter sich.
Mein Einhorn ist zu fabelhaft, um es zu beschreiben.
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Das ist meine Brennnessel. Ja, meine Brennnessel. Irgendwann habe ich darüber nachgedacht, dass es doch bestimmt Pflanzen geben muss, die man von Draußen nach Drinnen kultivieren kann. Gesagt, getan, topfte ich einfach auf Gut Glück eine vier Zentimeter große Brennnessel um und tatsächlich wächst sie jeden Tag kontinuierlich. Und das obwohl Winter ist! Mein

Tipp 4: Hobbys präsentieren für einen einzigartigen Raum!
Wer seine besonderen Hobbys und Charakterzüge im Raum verkörpert, schafft nicht nur einen Wiedererkennungswert für das Zimmer, sondern auch eine Vertrautheit und Gemütlichkeit im Eigenheim.

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Das sind zwei der wunderschönen Notizbüchlein, die mir Gabriela zugesendet hat. Sie passen super in monochrome Räume!
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Details zweier Kakteen. Der Linke ist ganz neu, ich habe sie gekauft weil sie rot war und super in meinen aktuellen Instagram-Feed passen würde. Der Rechte hat Wollläuse und ist so gut wie tot. RIP.

Tipp 5: Pflegeanleitungen genau beachten!
Finde heraus, wie deine Pflanzen heißen und recherchiere, wie du sie zu pflegen hast. Die drei Bildchen auf dem Topf helfen meist nur mäßig weiter. Das gleiche gilt vor allem für Mögel aus Holz oder Plastik. Keine Gute Idee, schwarz gefärbtes Holz mit purer Chlorbleibe zu behandeln.

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Das ist mein Plattenspieler. Er war (warum auch immer) auf einem Flohmarkt zu verschenken. Habe meinen ollen CD-Player gegen ihn ersetzt, da ich eh kaum CD’s höre. Darunter meine Platten, rechts mein ranziges Telefon.

Tipp 6: Vintage-Accessoires!
Besuche doch mal einen Flohmarkt und sieh dich dort nach hübschen Dekorationen oder auch ganzen Möbeln um. Selbst Pflanzen kriegt man dort oft zu sehr kleinem Preis (1-3€) und macht echte Schnapper, die sons wahrscheinlich niemand hat!

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Das ist eine Seitenansicht meiner Fensterbänke. Hier sind nochmal alle schönen Pflanzen zu bewundern, die ich habe. Hier kann ich – trotz Lichtquelle – auch täglich angemessen ihren Verfall beobachten. An der Wand hängt mein Mondkalender, den ich auch von GabrielaEmil erhalten habe. Er ist zurzeit mein absoluter Favorit in meinem Zimmer und tausend Mal schöner als irgendein lahmer Wandkalender mit Blumenfotos. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön dafür!
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Das sind meine Platten und mein Bett. Diese beiden Dinge MÜSSEN für mich einfach ordentlich sein, denn schlafen und Musik sind das Wichtigste! Daher noch mein

Tipp 7: Ein Zentrum im Raum schaffen!
Das Zentrum meint in diesem Fall den Fokus und Schwerpunkt des Raumes. Bei mir ist es die Reihe am Ende meines Zimmers bestehend aus meiner Bett und dem Tisch mit meinem Plattenspieler. Wenn der Blick zuerst auf ein oder zwei Möbelstücke fällt, wirkt auch das Drumherum harmonischer.

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Ich verlose diese beiden Notizbücher von GabrielaEmil unter allen Teilnehmern, die aus Deutschland kommen.
Alles, was ihr dafür tun müsst, ist einen Kommentar mit eurem Namen und eurer E-Mail Adresse in diesem Beitrag zu hinterlassen.


Der Gewinner wird am 30. März 2016 ausgelost!
 

 

⚉ DIY Alien Patch T-Shirt ⚉

Heute war ich mal produktiv. Ausnahmsweise. Ich habe einen Gastpost für ’nen anderen Blog vorbereitet, Kosmetikprodukte selbst gemacht (mehr davon balddddd), war auf einem Flohmarkt, wo ich mal wieder 27387647o35 Dinge gekauft hab und jetzt bin ich hier. (Hier ist wirklich das expliziteste Wort, das man benutzen kann, um einen Standort aufzuzeigen, wow.) Ich möchte jetzt auch gar nicht lange rumlabern, sondern gleich zur Sachen kommen. Wir alle lieben Streifenshirts, sie sind Basic und niedlich. Und gut kombinierbar. Und zeitlos. Und plötzlich setzt ein in der jüngeren Genereation recht bekannter Fashion Online Shop aus den USA so ein süßes Logo-Patch auf die Brust, die Welt schreit „wie süüüüß!“ und WILL ES. Auf einmal gibt’s einen riesen Hype um ganz normale T-Shirts. Cool soweit. Wer Brandy Mellville jedoch kennt, weiß, dass kein normaler Mensch für ein einfaches T-Shirt 30€ zahlen möchte. Daher hier mein Quick and Easy DIY.

BRANDY MELVILLE SHIRT

you need:

Stoffreste, ein altes T-Shirt, Textilfarbe (bevorzugt Stifte), Textilkleber (bekommt ihr in Bastelbedarf & Supermärkten), eine Schere

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Mein weiteres unprofessionelles Vorgehen ist ganz einfach, weshalb ich jetzt keine Step-By-Step Anleitung schreiben werde. Ich denke, dass wenn du imstande bist, diesen Satz zu lesen, solltest du das Folgene auch verstehen.
Mal‘ die Form des Patches mit einem Bleistift auf dem Stoffrest vor und schneide diesen aus. Nachdem ihr ebenfalls das gewünschte Motiv (vor)gemalt habt, nehmt ihr den Textilkleber zur Hand und platziert den Patch auf dem T-Shirt. Ich empfehle euch, diesen nach dem Festkleben nicht nur fest anzudrücken, sondern etwas schweres darauf zu platzieren, bis der Kleber trocken ist. Wenn es so weit ist, einfach eine Weile drüberbügeln, um Kleber und Textilstift zu fixieren. Et voilà!

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Ihr seid gefragt!!! + Thift Haul

Hallo an alle,
diesen Post möchte ich mit einer kleinen Fragestellung (oder ggf. auch zwei) einleiten. Die erste ist ganz allgemein, die zweite etwas spezifischer und beide sind für euch wahrscheinlich stinkenuninteressant (das Wort gibt es nicht denke ich), aber mir bedeuten sie mein Leben also rettet dieses!!
1. Worüber soll ich bloggen? Gedanken, Outfits, Kooperationen, Analoger Fotokram, Lifestyle, Listen? Erzählt mal, was ihr gern seht.
2. Welches dieser Kleidungsstücke soll in einen meiner nächsten Outfitposts involviert sein? Oder sind euch die Sachen schnurzpiepegal und ihr findet sie hässlich?
Merciiii!

Jetzt aber los. Heute war ich mit meiner Mum in einem Secondhandshop, wo ich irgendwie erst drei Mal oder so war. Mir gefällt der Aufbau vom Laden wirklich gut, der erste Raum ist vollgefüllt mit wunderbarer Damenmode, der zweite beinhaltet Dinge wie Gardinen und Bettwäsche, der dritte ist mit Männer- und Kindersachen ausgestattet, dann folgt einer mit Küchenartikeln (da gab’s Tupperdosen für 50 Cent. Ich bin zwar noch nicht 40, aber ich stehe auf Tupper. Die sind geil.) und ganz hinten befindet sich ein vollgefüllter Raum mit Büchern. Die Durchschnittspreise liegen schätzungsweise zwischen 0,50€ und 3,00€.
Dort war auch ’ne total nette Frau namens Anja, schon etwas in die Jahre gekommen, aber zuckersüß. Sie fand mich wohl irgendwie total niedlich und hat dann mit ihren Kollegen Rabatte für mich ausgehandelt (hehe). Anja kommt aus Polen und es stört sie, dass sie hier Anna genannt wird. Sie mochte mein Kleid, weil es sie an ihre Zeit in Polen erinnert hat. Anja meinte, sie habe in Polen immer nur Kleider und Röcke getragen und wäre ganz erstaunt gewesen, als sie gesehen hatte, wie sehr die deutsche Kleidungsnorm da von der polnischen abweicht.
Back to the topic. Ich bin natürlich nicht mit leeren Händen gegangen.

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Fishnet Tank Top / Ich habe ein ähnliches Top schon vor etwa einem Jahr bei Weekday in Berlin gesehen und fand’s sooo cool. Denke aber, dass es eine echte Kombinationsherausforderung ist.

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90s Stripes Shirt / Dieses Shirt wirkt auf den ersten Blick ja sehr basic und man assoziiert vielleicht auch das negativ behaftete adjektiv „retro“. Ich habe mich dem Shirt allerdings etwas ganz bestimmtes vor. Lasst euch überraschen!

IMG_0728Trumpet Sleeve Hippie Sweater / Oh man, ich liebe solche lockeren Pulli’s im Hippie Look so sehr. Den hier musste ich einfach haben, da er so schön leicht ist.

IMG_0725Grungy Plaid Flannel / Wer kann diesen übergroßen Flannels schon wiederstehen? Auf jeden Fall kein Fan von Nirvana.

IMG_0734Suede Vintage 90s Bomber Jacket / Auch diese Jacke ist mir viiiiiel zu groß, allerdings soll sie sowieso eher ein Mitbringsel für meinen Boooooy sein. Nerven euch meine langgezogenen Wörter schon? Mich nämlich gerade schooooooon.

IMG_0738Vintage Parka / Objektiv betrachtet sieht dieser Parka meiner Meinung nach aus, als wäre ich Mitte 80 und gerade aus Sylt wiedergekommen, hätte dort ein Fischbrötchen gegessen und mir einen „Anorak“ in einem Strandladen gekauft. Aber ich habe hiermit etwas ganz besonderes vor. Wer interessiert ist – googelt mal „Ninja Goth“!

IMG_0713Eat Pray Love / lag in der „zu verschenken“-Ecke. Ich hasse diese pseudoromantischen Romane eigentlich, in dessen Verfilmungen die Hauptdarstellerin Julia Roberts oder so ist. Aber ich lass‘ es mal drauf ankommen.

IMG_0711Suede Hippie Bag / Diese Tasche ist so sweet und vintage. Man merkt auch, dass sie wirklich liebevoll verarbeitet wurde, innen hat sie ein Futter mit Muster und jede Menge Fächer.
Go ask Alice / Ebenfalls aus der „Verschenken“-Ecke, ein Buch über Drogen. Auf Englisch, weil mein’s eingerostet ist hab ich mich sehr gefreut, sowas zu finden. Mögt ihr Bücherreviews?

I hear the birds on the summer breeze

Shirt: Fleamarket
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Sweater: Fleamarket // Shoes: Fleamarket
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Necklace: Fleamarket // Bracelet: Fleamarket

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Scarf: Fleamarket // Shoes: Fleamarket
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Sonntag ist ein guter Tag – denn Sonntag – zumindest im Sommer – bedeutet Flohmarkttag. Ich als ambitionierte Flohmarktgängerin kann natürlich gar nicht genug von dem ganzen coolen Zeug bekommen, das sich dort so findet, und kaufe mir immer einen halben Kleiderschrank. Und auch heute habe ich praktisch meine halben Rücklagen für meine Rente dort zurückgelassen und Münzen und Papier gegen Textilien und Vinyl getauscht. Hier seht ihr einige der Dinge, die Selina und ich ergaunern konnten. Die süßigkeiten fand ich auch wirklich fotogen, gerade weil’s sie in Deutschland nicht zu kaufen gibt. Kennt jemand von euch die? Finde diese „Starburst Minis“ nämlich wirklich saugeil und soooooooo lecker.
Bon Appetit (ich kann kein französisch) et au revoir,
Kim

DIY Food – Chocolate Chunk Pizza

Bonsoir ihr kleinen Stalker,
heute möchte ich mein erstes (und wahrscheinlich auch vorerst letztes) Rezept vorstellen.
Hierbei wäre zu erwähnen, dass ich gänzlich ungeeignet in einer Küche bin, lasse alles anbrennen, mache Sachen ausversehen oder unbewusst kaputt, kriege den angegangenen Rauchmelder nicht ausgestellt und werfe ihn auf den Boden. (Ja, so endet’s meistens!)
Erwartet daher also kein Rezept für ein Minz-Rattatouille mit einer Cremesauce aus gebratenem Whatever. Das hier richtet sich eher an die, die ebenfalls nix können aber trotzdem irgendetwas ausprobieren wollen.
Hier habt ihr’s: Meine DIY-Chocolate-Wonder-Bits! tumblr-inspiriert und tumblr-kopiert. Es lebe die eigene Ideenfindung.
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Zutaten / Utensilien:
– Basic-Schokolade
– Naschzeugs eurer Wahl
– Backpapier
– Feste Unterlage, z.B. ein Brett
– Kochtopf
– Wasser

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Schritt 1:
Brecht die Schokolade in Stückchen. Je kleiner diese sind und je höher der Kakaoanteil ist, desto schneller schmelzen sie auch.
Füllt sie in eine Schale, vorzugsweise aus Metall (hatte natürlich keine) und bringt sie über einem Topf mit kochendem Wasser an. Unter stetiger Wasserdampfzufuhr umrühren, bis die Schokolade vollständig geschmolzen ist.

IMG_9564Schritt 2:
Wickelt das Backpapier vorzugsweise um ein Brett, nehmt dann einen Löffel oder irgendwas anderes aus der Küche, was in der Geschichte nicht kontraproduktiv ist, und befördert die Schokoladencreme auf das Papier. Verteilt sie gleichmäßig.

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Schritt 3:
Nach Wunsch wie eine Pizza belegen. Muss nicht mal mehr in den Ofen, weep weep!
Dann nur noch auskühlen lassen und in mundgerechte Stücke schneiden / brechen. Et Voilà!

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