Project Cece: 10 Fragen an Jana Kerkhoff über Fair Fashion

Dass Mode nachhaltig ist, ist wichtig. So wird es zumindest immer gesagt.
Doch was dahinter steckt, verstehen die wenigsten, kaum jemand nimmt sich das wirklich zu Herzen.
Dabei geht es um mehr als nur Ausbeutung von Menschen und den Klimawandel.
Mir geht es dabei darum, nicht die dreißigste Ferienwohnung eines CEOs zu finanzieren, während sich kleine Boutiquen immer schwieriger überhaupt am Leben halten können. Mir geht es darum, mich mit dem, was ich trage, nicht schuldig fühlen zu müssen. Mir geht es darum, genau zu wissen, wo meine Kleidung herkommt, wer die Kleidung produziert hat und ob es demjenigen gut geht.
Kurz gesagt: Warum soll ich für das kurze Erlebnis, irgendetwas neues, das eine Woche lang im Trend ist, unbeteiligten Lebewesen leid zufügen?

Dennoch bin auch ich noch nicht zu 100% nachhaltig. Selten kaufe auch ich mal bei kleineren Online-Shops etwas, das nicht fair produziert wird. Und es ist okay, wenn man den Wechsel nicht von einem Tag auf den anderen schafft.
Aber gibt es nicht noch andere Schritte außer dem klassischen „Kauf nicht bei H&M“?

Dazu habe ich mir mal eine echte Expertin auf dem Gebiet fair fashion zu Rate gezogen. Jana Kerkhoff studiert nicht nur Mode- und Textiltechnik, sondern ist die deutsche Managerin des nachhaltigen Onlineshops „Project Cece“, Kurzform für „Project conscious clothing“. Ihr habe ich 10 Fragen zum Thema nachhaltige Mode, bewusstem Konsum und warum „Project Cece“ weltweit einzigartig ist, gestellt.

 

Stell dich doch bitte mir und meinen Follower kurz vor!

Hallo ihr Lieben, ich bin Jana, 24 Jahre und im letzten Jahr meines Fashion & Textile Technologies Studiums in der Niederlande. Seit dem Sommer 2017 bin ich nun die Country Managerin von Project Cece Deutschland, der Fair Fashion Plattform, die es euch einfacher macht, nachhaltig und bewusst zu shoppen. In meinem Studium, meiner beruflichen Laufbahn und auch privat beschäftige ich mich sehr viel mit nachhaltiger Mode und einem nachhaltigen Lebensstil, nicht nur, weil es sehr wichtig für die Umwelt und für unsere Planeten ist, aber auch, weil ich das Thema super spannend finde. 



 

1. Wann hast du dich bewusst dafür entschieden, fair produzierte Kleidung zu kaufen? Gab es dort ein bestimmtes Schlüsselereignis?

Ich muss leider zugeben, dass auch ich früher sehr viel bei den Fast Fashion Marken geshoppt habe und den größten Teil meines Geldes für Klamotten ausgegeben habe. Durch mein Studium habe ich aber gelernt, welche Auswirkungen die Modeindustrie auf unseren Planeten und die Arbeiter in den Fabriken hat. Dadurch habe ich mich mehr und mehr dafür interessiert und durch das Lesen von Büchern, Blogs, Dokumentationen wie „The true Cost“ und Fair Fashion Events viel darüber gelernt, was man machen kann. Es gibt so viele Möglichkeiten nachhaltiger zu konsumieren.

2. Wie bist du persönlich mit Marcella, Noor und Melissa in Kontakt gekommen?

Im Winter 2016 war ich beim Sustainable Fashion Summit in Amsterdam. Ein Kongress für Start-ups und Interessierte zum Thema nachhaltige Mode, dort sind wir ins Gespräch gekommen und ich fand das Konzept von Project Cece sofort super interessant.

3. Was war euch bei der Umsetzung von Project Cece besonders wichtig, was ihr bei anderen fairen Onlineshops vermisst habt?

Wir möchten das individuelle Image der Marken beibehalten. Die Gründer von Modelabels stecken so viele Gedanken und Herzblut in das Image ihrer Marke und das geht durch große online Stores schnell verloren.

4. Wir leben in einer Konsum- und Wegwerfgesellschaft, große Label wie H&M bringen im Schnitt alle zwei Wochen unter dem Konzept „Act local, think global“ eine neue Kollektion heraus. Was würdest du persönlich dir von der internationalen Textilindustrie und gerade von großen Firmen wie H&M wünschen?

Die großen Marken haben sehr viel Einfluss in der Modeindustrie, wenn diese mehr in Richtung Nachhaltigkeit tun würden, könnte das die komplette Industrie revolutionieren. Ein schöner Anfang wäre, mehr auf Qualität anstatt Quantität zu setzen und ihre Margen dazu zu nutzen die Arbeiter in den Fabriken so zu bezahlen, dass sie davon leben können. Es muss normal werden, dass Mode fair und umweltfreundlich produziert wird.

5. Weiterführend zu diesem Punkt: Was würdest du dir im Zusammenhang damit von der Gesellschaft wünschen?

Ich höre oft den Satz: „Alleine kann ich doch nichts ausrichten“. Dabei haben wir als Konsumenten sehr viel mehr Macht als uns bewusst ist. Durch das was wir kaufen, zeigen wir den Firmen was wir wollen. Hören wir auf, Fast Fashion zu kaufen, werden sich die großen Marken umorientieren müssen und wenn wir bei nachhaltigen Modemarken einkaufen unterstützen wir diese dabei zu wachsen. Wir wählen also mit dem Geld was wir ausgeben wie die Zukunft aussieht.

 


6. Welche Marke hat deines Erachtens nach im Bereich fair fashion einen absoluten Vorbildcharakter und warum?

Es ist wirklich schwierig, nur eine Marke zu nennen. Die größeren der fair Fashion Marken wie Armedangels, Hessnatur und People Tree gibt es schon seit vielen Jahren und sie arbeiten daran immer nachhaltiger zu werden, das ist toll. Aber auch andere Marken wie JAN `N JUNE, Lanius, LOVJOY und Kings of Indigo, die noch nicht so lange auf dem Markt sind, produzieren tolle und super modische Kollektionen, die vom Aussehen easy mit H&M, Zara & Co mithalten können aber von Grund auf nachhaltig sind. Ich finde alle Marken, die Nachhaltigkeit, faire Produktion und Umweltschutz in ihrer DNA verankert haben, haben Vorbildcharakter und tragen dazu bei, die Modeindustrie nachhaltiger zu gestalten.


7. Wie könnte man die Gesellschaft generell dazu anregen, mehr fair produzierte Mode einzukaufen?

Ich denke häufig liegt es einfach an Unwissenheit. Wir müssen den Menschen zeigen, was das 5€ T-Shirt mit den Menschen die es produzieren und unserer Umwelt anrichtet ohne mit dem erhobenen Zeigefinger zu winken. Es ist wichtig zu kommunizieren, wie einfach es sein kann nachhaltig zu leben und zu konsumieren und sich trotzdem modisch anzuziehen. Deswegen wurde auch Project Cece gegründet, nämlich um es den Menschen einfacher zu machen sich für eine nachhaltige Alternative zu entscheiden.

8. Wie ihr bereits in eurem Shop erwähnt, ist fair produzierte Mode meist teurer. Gibt es auch mit einem schmalen Geldbeutel die Möglichkeit, irgendetwas zu tun, um die Modeindustrie zu verändern?

Auf jeden Fall. Zu allererst ist es immer noch am nachhaltigsten das weiter und wieder zu verwenden, was bereits da ist. Also z.B. Vintage-Mode, Second-Hand, Up-Cycling der alten Klamotten oder einfach auch mit Freunden und Familie tauschen und der Kleidung somit ein neues Leben geben. Soll es dann aber doch etwas Neues sein, überlege dir genau ob du das Teil wirklich willst. Ich z.B. überlege bei jedem Kleidungsstück was ich kaufe (egal ob neu oder second-hand) ob ich es mindestens 30- mal anziehe. So habe ich im Kleiderschrank dann nur Teile die mir wirklich gefallen und Fehlkäufe gehören der Vergangenheit an.
Ja, nachhaltige Mode kann teurer sein, aber wenn du auf den wöchentlichen Shoppingtrip verzichtest und nur das kaufst was du wirklich willst (und wirklich brauchst), hast du auch mehr Geld für ein Lieblingsteil eines fair Fashion Labels.

 

9. Wo kaufst du ganz persönlich meist ein und worauf achtest du beim Einkauf?

Da ich selber noch Studentin bin und somit nicht das größte Budget habe, greife ich oft auf die oben genannten Tipps zurück. Ich liebe es auf Vintage- Märkten oder in Second- Hand Läden nach Schätzen zu stöbern. Wenn ich dann aber doch etwas Bestimmtes brauche achte ich auf gute Qualität, sodass ich lange etwas davon habe. Und auch jede fair Fashion Marke hat Phasen wo sie ihre Preise reduzieren.

 

10. 
Abschließend: Wie würdest du Project Cece in zwei Sätzen beschreiben?

Project Cece wurde mit viel Leidenschaft gegründet, um es euch einfacher zu machen, euch für nachhaltige und fair produzierte Mode zu entscheiden. Damit wollen wir daran mitarbeiten, Fair Fashion zur Normalität machen.

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Kings of Indigo

Shop / Instagram / Facebook

 

Was sind eure persönlichen Tipps für ein nachhaltigeres Leben? Lasst es mich in den Kommentaren wissen! :-)

Dieser Beitrag ist in Kooperation mit Project Cece entstanden. Vielen Dank dafür!
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OOTD: THE VINTAGE VERSACE DRESS

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hat: weekday // dress: vintage versace // shoes: dr martens // fishnet longsleeve: vintage

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Hey guys, lange nicht gesehen! Bei mir gibt es zurzeit wieder procrastination at its finest. Ich schlage mich normalerweise mithilfe von Gewürzspekulatius, heißer Schokolade, Vanilleduftkerzen und Strickpullis durch den Winter, aber heute musste ich euch einfach direkt zeigen, was ich mir gekauft habe: Nämlich dieses absolut wunderbare Versace-Kleid.
Das erste Mal, dass ich ein solches Kleid gesehen habe, war 2013 auf Instagram, und vom ersten Moment an wollte ich so eins haben. Meine damalige Google-Suche ergab jedoch schnell, dass originale 90s-Kleider von Versace eigentlich nur auf Etsy zu Bill Gates‘ Monatsgehalt zu haben sind, und so habe ich den Gedanken, jemals eins besitzen zu können, erst einmal auf Eis gelegt.
Dieses Eis ist (komischerweise jetzt im Winter) jedoch geschmolzen, als ich zufällig und verhältnismäßig günstig letzte Woche genau das Kleid auf ebay Kleinanzeigen gefunden habe, was ich auf Etsy für circa das zwanzigfache gefunden hab. Ebay Kleinanzeigen ist für günstige Vintagekleidung ein echter Geheimtipp, vor allem seit Einführung der Suchaufträge, die euch automatisch neu hochgeladene Artikel anzeigt, die euren Suchkriterien entsprechen.
Lange Rede, kurzer Sinn: Hier ein für die Jahreszeit komplett unangemessenes, aber sehr fancy Outfit, bye loves

 

a guide to coffee and lomography in amsterdam + rotterdam

Hey guys, I know I usually (if you can call my post production even close to usually) write my blog posts in German, but I’ve been to the Netherlands a few weeks ago and I want everyone to be able to read this blog post.
It’s actually funny I went to Rotterdam because we actually wanted to go to Amsterdam, but the airbnb’s near the center are not quite budget-friendly aka super expensive for students. Then we got ignored by an airbnb host in Amsterdam oost because I asked her about night buses, just in case we wouldn’t catch the last train which runs at 12pm, which instantly made her think we only came to party (far from it, I’m the girl at a party who talks to the dog).
So, long story short, we were overthinking where the hell in Europe we could go, when my friend Tine booked a train to Rotterdam because she misunderstood us. So Daniel and I booked the same train too. We paid about 40€ one way, going there by Deutsche Bahn. Our Airbnb was in Rotterdam oost, 3km from the central station and we paid 60€ for the whole apartment where we could shoot as well (because the three of us are wannabe-photographers, as u can tell from clicking on my friends‘ names).

We had a lot of fun in Rotterdam, and it’s only stone’s throw away from Amsterdam. One day we headed over to the capital, where we also met the local Laura who knows all about the best vegan restaurants and Cafés. The Flixbus takes one hour to get there and costs approximately 5€ one way.

So, without any futher ado, let’s jump right into my tips and analogous pictures I took with my 35mm Film cameras, my all time favorite Canon AV-1 as well as my new old Praktika MTL-3 from a fleamarket.


ROTTERDAM

Cafés + Restaurants

COFFEE COMPANY

WHERE? There are two coffeeshops of this chain in Rotterdam, one is at Eendrachtsplein 2, the other one is at Meent 12-14
WHAT? a super cute little coffee shop, where you see mostly students and creative people
COFFEE RATING? I would give Coffee Company 3/5 stars. I ordered a small caramel latte and spent almost 4€, and apparently it was very, very small. Anyway, the second time we went there after visiting cheap fashion which is just around the corner and Daniel bought a iced latte for almost the same price which was actually 99% ice but the coffee part was quite delicious. You pay for the location, not the coffee.

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DE IJSSALON
WHERE? There are several addresses as well in Rotterdam.
WHAT? it’s a cute icecream shop chain.
ICECREAM RATING? 4/5. Not too expensive and the icecream is super creamy and super italien. Cute interior. Only minus was that we ordered one scoop of matcha icecream that tasted like Sushi. I like sushi, but not as an icecream…

GRACY’s DINER
WHERE? Mauritsstraat 1A.
WHAT? Gracy’s is a super super super super super (…) super cute American-looking Diner with yummy burgers and huge diabetes milkshakes.
FOOD RATING? 5/5. I took the veggie burger which was about 8€, not the most delicious one I ever ate but Oh lord, their furniture. Check it out.

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SUMO SUSHI BAR
WHERE? West-Kruiskade 2A
WHAT? A super delicous Sushi Restaurant right in the center of Rotterdam.
FOOD RATING? 5/5! Great quality Sushi, affordable all you can eat and maaaaany possible combinations. The all you can eat is about 20€.

KING-KONG HOSTEL
WHERE? In the most trendy street of Rotterdam, Witte de Withstraat.
WHAT? It’s actually a cute hostel which is quite cheap, but it also has a super cool café.
FOOD RATING? Great great great! 5/5! The first evening we ordered one big homemade lemonade for 3€ to share but the bar keeper made us two that evening. They also have great chocolate cake to share with your friends and the coffee is super yummy!

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OP HET DAK
WHERE? Schiekade 189
WHAT? A Restaurant / Café on the top of a building. They have a small garden from which they get their herbs ect. for the café.
FOOD RATING? I’ve actually not been there yet, but Laura recommended it to me.

(Vintage) Shops

CHEAP FASHION
WHERE? Meent 25
WHAT? My new all time favorite vintage shop. It really has vintage, no trash, but it’s quite cheap (I paid 10€ for a vintage 80s adidas leggings).
RATING? 500/5 would recommend! Very big selection of vintage clothing, super cute unique pieces and super super affordable.

THE EPISODE
WHERE? Again in the Witte de Withstraat.
WHAT? A vintage chain that sends all the clothing from shop to shop, it’s scattered all over Europe.
RATING? It’s way more expensive than cheap fashion but serves all hipster and vintage dreams, so I’d say it’s 4/5 because it’s still affordable.

DEARHUNTER VINTAGE

WHERE? Eendrachtsweg 55A.
WHAT? Another, but more high end vintage shop.
RATING? 3/5, still not too expensive, especially in sale, but way smaller than the other two.

SLUIJTER & MEIJER

WHERE? Guess where. (Witte de Withstraat)
WHAT? I don’t know how to define this, but it has all kind of hipster furniture, clothing and accessoires.
RATING? 3/5. More expensive but it’s worth a visit because everything looks super fancy.

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TONY’s GARAGE SALE
WHERE? Burgemeester van Walsumweg 528
WHAT? A vintage furniture / clothing shop
RATING? 4/5. It’s way too expensive in my opinion but great for taking photos, as you can see in Luca’s Feed.

AMSTERDAM
Cafés + Restaurants
THE AVOCADO SHOW
WHERE? Daniel Stalpertstraat 61
WHAT? A restaurant that has only dishes with avocado, many vegan options available.
RATING? 3/5. Kind of overhyped. We paid 8€ for a TOAST. Anyway it’s kind of a cool idea to support.

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MASTINO
WHERE? Eerste van der Helsstraat 78
WHAT? A pizza restaurant with the best vegan pizza ever! Also has vegan raw cake and shit.
RATING? 4/5 affordable and very delicious. One little minus is that they don’t have many places to sit so sometimes you need to wait until someone leaves.

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WILDERNIS
WHERE? Bilderdijkstraat 165F
WHAT? A flower / cacti shop with many, many handmade and storemade things. It’s also a very affordable café though.
RATING? 5/5 for the coffee which was quite cheap and included a stroopwafel, 2/5 for the flowers ect because they’re pretty but expensive.

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(Vintage) Shops
JUTTERSDOK
WHERE? Postjeskade 23-25
WHAT? A thrift shop with lots of furniture, clothing, books and vinyls.
RATING? 5/5. Very trashy but just as cheap. I bought a topshop bomber jacket for only 4€.

So, right now the important part. I’ll definetely come back as soon as possible, so what are your tips for the Netherlands?

love, kim x
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Daniel in Rotterdam Oost
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Tony’s Garage Sale
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Tine in Beurs, Transportation Hub in Rotterdam

Elements inspired lookbook: BURNING DESIRE [fire]


Shirt & Jacket: Vintage / Shoes: Dr Martens / Glasses: Ebay / Pants: Patrons of Peace but v old


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Meddl Leude, was geht? Bin heute endlich dazu gekommen, den zweiten Blogpost zu bearbeiten und hier ist er. Inspiriert von Feuer, und ja i know, man erkennt’s nicht. Aber hey, schaut euch doch mein Shirt an! Es ist vintage und ein echtes Goldstück. Liebe es, weil es hinten auch noch ’nen Print hat (und ignoriere erfolgreich, wie unglaublich riesig es ist). Tja, da ich nicht geplant habe, hier irgendwas besonderes zu schreiben, plaudere ich einfach etwas aus dem Nähkästchen. Zurzeit habe ich Abifrei und bereite mich mehr oder weniger erfolgreich auf meine zwei letzten Prüfungen im Juni vor. Samstag fahre ich nach Wien und ich bin unsicher, was ich da für Jacke(n) und Schuhe mitnehmen soll. Dachte an Buffalo Platforms, aber Docs sind vielseitiger einsetzbar. Neben einer dünnen Regenjacke bräuchte ich noch eine etwas dickere, weshalb die Lederjacke aus diesem Outfit absolut perfekt wäre, allerdings ist es eine echte Bikerjacke (bin ne ganz coole, ich weiß), die gefühlt 3 Tonnen wiegt, wenn man sie mal so trägt. Irgendwelche Jacken- und Schuhideen? # firstworldproblems
Gleich shoote ich auch schon den nächsten Post, mal sehen, ob ich Erfolg habe. Bis bald! x Kim

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Elements inspired lookbook: CRASHING LIKE WAVES [water]

Eigentlich wollte ich ’nen Post bezüglich der Landtagswahl schreiben, aber irgendwie deprimiert mich das Thema zu sehr und ich wollte mal wieder ein paar „plumpe“ Outfitposts (sorry influenceeerrs). Und da alle guten Dinge ja bekanntlich vier sind (der Vater, der Sohn, der heilige Geist und Satan), habe ich mich diesmal von den vier Elementen inspirieren lassen. Nur ’ne kleine Nebeninfo, damit man es auch erkennt: das Kleid ist eigentlich schwarz-blau-glänzend mit einem superauffälligen Blauanteil, nur leider nicht auf meinen 258 geschossenen Bildern.
Liebe an euch alle, und falls ihr aus Schleswig-Holstein seid, vergesst nicht, Sonntag zu wählen!


Everything Vintage

5 Dinge, die bei analoger Fotografie zu beachten sind (+meine analogen Favorites)

(Beste Bearbeitung evuurrrr) Heute möchte ich euch eines meiner liebsten Hobbys vorstellen – wie an der Überschrift erkennbar geht es um Fotografie, genauer gesagt um die analoge Fotografie. Für Fotos gibt es hier mehr zu beachten als bei Digitalkameras, wieviel man beachten muss, hängt natürlich auch vom Alter der Kamera ab. Daher habe ich hier einen kleinen Guide für alle unter euch, die schon länger mit dem Gedanken spielen, sich an analogen Fotos zu versuchen. Ich kann es all denjenigen unter euch mit ein bisschen Geduld und Freude an Überraschungen ans Herz legen. Es ist immer wieder ein wunderbares Gefühl, die fertig entwickelten Fotos in der Hand zu halten und sich an all die schönen Momente zu erinnern, in denen sie entstanden sind.

1. Die Kamera: Bei der Wahl der Kamera ist in erster Linie wichtig, wofür du sie brauchst. Willst du professionelle Fotos machen, bei der du Lichtverhältnisse verändern und einen Fokus einstellen kannst, ist eine analoge Spiegelreflexkamera empfehlenswert. Willst du hingegen nur eine Alternative zu Einwegkameras finden, die für Partys, Urlaube ect. Geeignet sind, ist eine einfache Kompaktkamera empfehlenswert. Zudem sollten bei der Wahl vor allem die persönlichen Fähigkeiten berücksichtigt werden. Fotografierst du schon lange? Hast du schon mal analog fotografiert? Für Einsteiger empfiehlt sich eine Kamera mit Vollautomatikmodus und Autofokus.

2. Das Zähler: Schwierig ist nämlich hier vor allem das Einlegen des Films, wenn die Kamera diesen nicht automatisch weiterspult. Hier kann es schnell mal passieren, dass der Film nicht richtig eingelegt ist und du am Ende eines Urlaubs mit leeren Händen ohne irgendwelche Fotos dastehst. (Und ja, das ist mir in der Tat passiert, als ich in Frankreich war. Während ich fröhlich Fotos vom versailler Spiegelsaal schoss, merkte ich, dass sich der Zähler nicht weiterdrehte. Dann hast du die Arschkarte.) Die neueren analogen Kameras spulen den Film automatisch weiter – dennoch auch in jedem Fall auf das Weiterlaufen des Zählwerks als Überprüfung achten!

3. Der Fokus: Ein Autofokus ist für alle die empfehlenswert, die schlechtere Augen haben oder Brillenträger sind, da der manuelle Fokus durch den Sucher nicht immer zu 100% scharfstellt. Wenn du jedoch wie ich auch bei deiner Digitalkamera besser mit einem manuellen Fokus zurechtkommst, empfehle ich dir diesen Weg auch analog zu gehen. Vorteil hierbei ist, dass du auch ältere Kameras ohne Autofokus bedienen kannst.

4. Der Kleinbildfilm: Früher gab es Kleinbildfilme wie Sand am Meer, heute sind sie zur echten Mangelware geworden. Bis vor kurzem gab es empfehlenswerte und sehr günstige Filme bei DM und Rossmann, diese wurden jedoch leider aus dem Sortiment genommen. Zurzeit kaufe ich mir Kodak Gold Filme im 3er-Pack für 8€, da diese ein recht gutes Preis-Leistungs-Verhältnis haben.
Die Filme selbst gibt es mit verschieden vielen Aufnahmen: Am meistverbreitesten sind 24 oder 36. Günstiger sind im Schnitt die 36er und davon habt ihr länger etwas, weshalb ich euch diese klar empfehle.
Im Gegensatz zu Speicherkarten (haha) haben Filme ein Verfallsdatum, dass nicht überschritten werden sollte. Länger halten sie sich, wenn sie im Kühlschrank aufbewahrt oder sogar eingefroren werden. Bei zweiterem ist zu beachten, dass sie 24 Stunden vor Benutzung in den Kühlschrank verlagert werden sollten.

Aus eigener Erfahrung kann ich euch nur sagen, dass auch ungekühlt gelagerte Filme noch Jahre nach dem MHD benutzt werden können. Manche Fotos dieser Filme verloren an Farbstärke oder hatten Schlieren, aber dieses interessante Experiment kann ich jedem empfehlen!

5. Das Entwickeln: Die ganz harten machen’s selbst und bauen sich eine Dunkelkammer, bestellen sich für mehrere hundert Euro die nötigen Chemikalien und bezahlen einmalig eine Gebühr von 10000000000€. Spaß beiseite, worauf ich eigentlich hinauswill ist, dass unterschiedliche Läden logischerweise unterschiedlich für das Entwickeln nehmen. Geht in KEINEM Fall zu einem Fotoladen! Dort fäng das Entwickeln bei etwa 10€ aufwärts an und dauert meist etwa eine Woche. Die besten Erfahrungen habe ich bei Rossmann gemacht, je nach Größe der Abzüge bezahlt man dort für die Filmentwicklung und die Abzüge etwa 2,50€-5€ (bei Standard-Kleinbildfilmen). Top Secret, von dem ich leider nicht weiß, ob es für jede Stadt gilt: In vielen werden die Filme dort Freitags entwickelt und können Samstag abgeholt werden – also am Donnerstag vorbeibringen!

Am Schluss nochmal zwei Kamera-Kaufempfehlungen: Für meine Fotos benutze ich meist die Canon AV-1 und Canon MC-10 :-)
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sunshine, lollipops and rainbows

Hey ihr lieben, ich habe jetzt genau eine Stunde Zeit um einen kompletten Blogpost inklusive bearbeiteten Outfitfotos und einem Fließtext zu kreieren. Klar, ich muss das nicht machen, aber nachdem ich mich schon wieder ziemlich genau einen Monat nicht gemeldet habe, fühle ich mich fast schuldig. Auf den Bildern seht ihr ein Outfit, was ich euch einfach nicht vorenthalten konnte! Den süßen Pulli hat mir meine Mutter von einem Flohmarkt mitgebracht, ich liebe Regenbogen-Kleidung! Die süße Jen hingegen hab‘ ich auf dem Weg zu einem Konzert aufgelesen. Viel mehr gibt’s nicht zu erzählen, außer, dass bei uns ansonsten der Sommer ENDLICH ausgebrochen ist und ich wieder longboarden kann! Es ist dennoch ein Daily Struggle (und alle unter euch, die Skaten, werden mich verstehen), coole Docs / Plateauschuhe / Whatever zu tragen und gleichzeitig irgendwie vernünftig Long- oder Skateboard zu fahren. Empfehlenswert an dieser Stelle auch auf jeden Fall der Converse-Klassiker, bevorzuge ihn sogar vor Vans!

Sunshine, Lollipops and Rainbows – Lesley Gore

Life-Update: Zurzeit lerne ich extrem viel, lustigerweise sogar freiwillig. Um das ganze Gelerne jedoch wieder auszugleichen, habe ich fleißig Kleidung im Internet bestellt. Interessiert euch eine Haul? :-)

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Shirt: Vintage // Pants: Topshop // Shoes: Converse // Backpack: Fjallräven // Longboard: Jucker Hawaii