Project Cece: 10 Fragen an Jana Kerkhoff über Fair Fashion

Dass Mode nachhaltig ist, ist wichtig. So wird es zumindest immer gesagt.
Doch was dahinter steckt, verstehen die wenigsten, kaum jemand nimmt sich das wirklich zu Herzen.
Dabei geht es um mehr als nur Ausbeutung von Menschen und den Klimawandel.
Mir geht es dabei darum, nicht die dreißigste Ferienwohnung eines CEOs zu finanzieren, während sich kleine Boutiquen immer schwieriger überhaupt am Leben halten können. Mir geht es darum, mich mit dem, was ich trage, nicht schuldig fühlen zu müssen. Mir geht es darum, genau zu wissen, wo meine Kleidung herkommt, wer die Kleidung produziert hat und ob es demjenigen gut geht.
Kurz gesagt: Warum soll ich für das kurze Erlebnis, irgendetwas neues, das eine Woche lang im Trend ist, unbeteiligten Lebewesen leid zufügen?

Dennoch bin auch ich noch nicht zu 100% nachhaltig. Selten kaufe auch ich mal bei kleineren Online-Shops etwas, das nicht fair produziert wird. Und es ist okay, wenn man den Wechsel nicht von einem Tag auf den anderen schafft.
Aber gibt es nicht noch andere Schritte außer dem klassischen „Kauf nicht bei H&M“?

Dazu habe ich mir mal eine echte Expertin auf dem Gebiet fair fashion zu Rate gezogen. Jana Kerkhoff studiert nicht nur Mode- und Textiltechnik, sondern ist die deutsche Managerin des nachhaltigen Onlineshops „Project Cece“, Kurzform für „Project conscious clothing“. Ihr habe ich 10 Fragen zum Thema nachhaltige Mode, bewusstem Konsum und warum „Project Cece“ weltweit einzigartig ist, gestellt.

 

Stell dich doch bitte mir und meinen Follower kurz vor!

Hallo ihr Lieben, ich bin Jana, 24 Jahre und im letzten Jahr meines Fashion & Textile Technologies Studiums in der Niederlande. Seit dem Sommer 2017 bin ich nun die Country Managerin von Project Cece Deutschland, der Fair Fashion Plattform, die es euch einfacher macht, nachhaltig und bewusst zu shoppen. In meinem Studium, meiner beruflichen Laufbahn und auch privat beschäftige ich mich sehr viel mit nachhaltiger Mode und einem nachhaltigen Lebensstil, nicht nur, weil es sehr wichtig für die Umwelt und für unsere Planeten ist, aber auch, weil ich das Thema super spannend finde. 



 

1. Wann hast du dich bewusst dafür entschieden, fair produzierte Kleidung zu kaufen? Gab es dort ein bestimmtes Schlüsselereignis?

Ich muss leider zugeben, dass auch ich früher sehr viel bei den Fast Fashion Marken geshoppt habe und den größten Teil meines Geldes für Klamotten ausgegeben habe. Durch mein Studium habe ich aber gelernt, welche Auswirkungen die Modeindustrie auf unseren Planeten und die Arbeiter in den Fabriken hat. Dadurch habe ich mich mehr und mehr dafür interessiert und durch das Lesen von Büchern, Blogs, Dokumentationen wie „The true Cost“ und Fair Fashion Events viel darüber gelernt, was man machen kann. Es gibt so viele Möglichkeiten nachhaltiger zu konsumieren.

2. Wie bist du persönlich mit Marcella, Noor und Melissa in Kontakt gekommen?

Im Winter 2016 war ich beim Sustainable Fashion Summit in Amsterdam. Ein Kongress für Start-ups und Interessierte zum Thema nachhaltige Mode, dort sind wir ins Gespräch gekommen und ich fand das Konzept von Project Cece sofort super interessant.

3. Was war euch bei der Umsetzung von Project Cece besonders wichtig, was ihr bei anderen fairen Onlineshops vermisst habt?

Wir möchten das individuelle Image der Marken beibehalten. Die Gründer von Modelabels stecken so viele Gedanken und Herzblut in das Image ihrer Marke und das geht durch große online Stores schnell verloren.

4. Wir leben in einer Konsum- und Wegwerfgesellschaft, große Label wie H&M bringen im Schnitt alle zwei Wochen unter dem Konzept „Act local, think global“ eine neue Kollektion heraus. Was würdest du persönlich dir von der internationalen Textilindustrie und gerade von großen Firmen wie H&M wünschen?

Die großen Marken haben sehr viel Einfluss in der Modeindustrie, wenn diese mehr in Richtung Nachhaltigkeit tun würden, könnte das die komplette Industrie revolutionieren. Ein schöner Anfang wäre, mehr auf Qualität anstatt Quantität zu setzen und ihre Margen dazu zu nutzen die Arbeiter in den Fabriken so zu bezahlen, dass sie davon leben können. Es muss normal werden, dass Mode fair und umweltfreundlich produziert wird.

5. Weiterführend zu diesem Punkt: Was würdest du dir im Zusammenhang damit von der Gesellschaft wünschen?

Ich höre oft den Satz: „Alleine kann ich doch nichts ausrichten“. Dabei haben wir als Konsumenten sehr viel mehr Macht als uns bewusst ist. Durch das was wir kaufen, zeigen wir den Firmen was wir wollen. Hören wir auf, Fast Fashion zu kaufen, werden sich die großen Marken umorientieren müssen und wenn wir bei nachhaltigen Modemarken einkaufen unterstützen wir diese dabei zu wachsen. Wir wählen also mit dem Geld was wir ausgeben wie die Zukunft aussieht.

 


6. Welche Marke hat deines Erachtens nach im Bereich fair fashion einen absoluten Vorbildcharakter und warum?

Es ist wirklich schwierig, nur eine Marke zu nennen. Die größeren der fair Fashion Marken wie Armedangels, Hessnatur und People Tree gibt es schon seit vielen Jahren und sie arbeiten daran immer nachhaltiger zu werden, das ist toll. Aber auch andere Marken wie JAN `N JUNE, Lanius, LOVJOY und Kings of Indigo, die noch nicht so lange auf dem Markt sind, produzieren tolle und super modische Kollektionen, die vom Aussehen easy mit H&M, Zara & Co mithalten können aber von Grund auf nachhaltig sind. Ich finde alle Marken, die Nachhaltigkeit, faire Produktion und Umweltschutz in ihrer DNA verankert haben, haben Vorbildcharakter und tragen dazu bei, die Modeindustrie nachhaltiger zu gestalten.


7. Wie könnte man die Gesellschaft generell dazu anregen, mehr fair produzierte Mode einzukaufen?

Ich denke häufig liegt es einfach an Unwissenheit. Wir müssen den Menschen zeigen, was das 5€ T-Shirt mit den Menschen die es produzieren und unserer Umwelt anrichtet ohne mit dem erhobenen Zeigefinger zu winken. Es ist wichtig zu kommunizieren, wie einfach es sein kann nachhaltig zu leben und zu konsumieren und sich trotzdem modisch anzuziehen. Deswegen wurde auch Project Cece gegründet, nämlich um es den Menschen einfacher zu machen sich für eine nachhaltige Alternative zu entscheiden.

8. Wie ihr bereits in eurem Shop erwähnt, ist fair produzierte Mode meist teurer. Gibt es auch mit einem schmalen Geldbeutel die Möglichkeit, irgendetwas zu tun, um die Modeindustrie zu verändern?

Auf jeden Fall. Zu allererst ist es immer noch am nachhaltigsten das weiter und wieder zu verwenden, was bereits da ist. Also z.B. Vintage-Mode, Second-Hand, Up-Cycling der alten Klamotten oder einfach auch mit Freunden und Familie tauschen und der Kleidung somit ein neues Leben geben. Soll es dann aber doch etwas Neues sein, überlege dir genau ob du das Teil wirklich willst. Ich z.B. überlege bei jedem Kleidungsstück was ich kaufe (egal ob neu oder second-hand) ob ich es mindestens 30- mal anziehe. So habe ich im Kleiderschrank dann nur Teile die mir wirklich gefallen und Fehlkäufe gehören der Vergangenheit an.
Ja, nachhaltige Mode kann teurer sein, aber wenn du auf den wöchentlichen Shoppingtrip verzichtest und nur das kaufst was du wirklich willst (und wirklich brauchst), hast du auch mehr Geld für ein Lieblingsteil eines fair Fashion Labels.

 

9. Wo kaufst du ganz persönlich meist ein und worauf achtest du beim Einkauf?

Da ich selber noch Studentin bin und somit nicht das größte Budget habe, greife ich oft auf die oben genannten Tipps zurück. Ich liebe es auf Vintage- Märkten oder in Second- Hand Läden nach Schätzen zu stöbern. Wenn ich dann aber doch etwas Bestimmtes brauche achte ich auf gute Qualität, sodass ich lange etwas davon habe. Und auch jede fair Fashion Marke hat Phasen wo sie ihre Preise reduzieren.

 

10. 
Abschließend: Wie würdest du Project Cece in zwei Sätzen beschreiben?

Project Cece wurde mit viel Leidenschaft gegründet, um es euch einfacher zu machen, euch für nachhaltige und fair produzierte Mode zu entscheiden. Damit wollen wir daran mitarbeiten, Fair Fashion zur Normalität machen.

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Kings of Indigo

Shop / Instagram / Facebook

 

Was sind eure persönlichen Tipps für ein nachhaltigeres Leben? Lasst es mich in den Kommentaren wissen! :-)

Dieser Beitrag ist in Kooperation mit Project Cece entstanden. Vielen Dank dafür!
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OOTD: THE VINTAGE VERSACE DRESS

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hat: weekday // dress: vintage versace // shoes: dr martens // fishnet longsleeve: vintage

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Hey guys, lange nicht gesehen! Bei mir gibt es zurzeit wieder procrastination at its finest. Ich schlage mich normalerweise mithilfe von Gewürzspekulatius, heißer Schokolade, Vanilleduftkerzen und Strickpullis durch den Winter, aber heute musste ich euch einfach direkt zeigen, was ich mir gekauft habe: Nämlich dieses absolut wunderbare Versace-Kleid.
Das erste Mal, dass ich ein solches Kleid gesehen habe, war 2013 auf Instagram, und vom ersten Moment an wollte ich so eins haben. Meine damalige Google-Suche ergab jedoch schnell, dass originale 90s-Kleider von Versace eigentlich nur auf Etsy zu Bill Gates‘ Monatsgehalt zu haben sind, und so habe ich den Gedanken, jemals eins besitzen zu können, erst einmal auf Eis gelegt.
Dieses Eis ist (komischerweise jetzt im Winter) jedoch geschmolzen, als ich zufällig und verhältnismäßig günstig letzte Woche genau das Kleid auf ebay Kleinanzeigen gefunden habe, was ich auf Etsy für circa das zwanzigfache gefunden hab. Ebay Kleinanzeigen ist für günstige Vintagekleidung ein echter Geheimtipp, vor allem seit Einführung der Suchaufträge, die euch automatisch neu hochgeladene Artikel anzeigt, die euren Suchkriterien entsprechen.
Lange Rede, kurzer Sinn: Hier ein für die Jahreszeit komplett unangemessenes, aber sehr fancy Outfit, bye loves

 

A Cute Copenhagen city guide

Hey y’all, since I’m at the bus back home right now I basically felt like writing the text for my next travel guide – the destination is cute little Copenhagen.
I went there to meet up with my online friend Rebekka for the first time that I’ve known for almost five years right now, and when she told me she was going there for a concert I was up for it almost instantly.

Since I live in northern Germany, the cheapest way was going by bus which took me about five hours and was 35€ one way.
Just a few days before I was going our airbnb host actually cancelled the airbnb (don’t trust people, they’re idiots), so we had to find a new place to stay as fast as possible.
We decided to stay at the Happy Hour Downtown hostel which is about 20€ per night and person in a mixed dorm. If you plan to stay at a hostel (aka the cheapest option) remember to pack some ear plugs because there will be at least one great snorer in your room that will bother the shit out of you. Promised.
The hostel itself was super cute and has hipster-ish vibes with loads of neon lights in the lobby, which is a bar as well. When you’re a guest you get 10% off food and drinks, so that’s also cool. I would definitely recommend you booking on their website, since that offer is including free dinner as well.

If you wanna buy anything (and I really mean anything), I would definitely advise to just get money at one of like 10000 ATMs in Copenhagen, since almost every bank charges you at least 1,25€(!) fee for any payment by maestro card. If you take off money at an ATM, it’s only about 5€ charge for once.

Enough small talk about the bothering stuff, there are actually way more interesting things to tell. Prepare for 0% sights and a lot of cute places you’ll get to know right now!

COPENHAGEN

THRIFT SHOPS

I really need to start with this topic because when a friend of mine who lives near the Danish border told me there were a lot of nice second hand stores in Denmark, I was totally excited to shop there. When I went to some „røde kors genbrugsbutik“’s I was actually very disappointed. Most of them are quite small and don’t have any clothes older than a few years. They’re not super cheap as well, and since I’m a sucker for vintage stuff this wasn’t very pleasing. If you want to go to some thriftshops anyway, I recommend these:

RØDE KORS MEGASTORE
what? one of the biggest charity shops I’ve been at in Denmark, even though it’s still not that big.
where? Fælledvej 4, 2200 København N, Dänemark
Thriftshop Rating? 2/5. Basically not as huge as you would imagine a „megastore“, but since I saw some adidas and cheap Monday stuff for not too much and it’s right in the trendy district Nørrebro, it might be worth a visit.

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EPISODE
what? a vintage store with h&m prices, part of the chain that you can find in many European countries.
where? Larsbjørnsstræde 8, 1454 København K, Dänemark
Thriftshop Rating? It’s actually 4/5, it has a great selection of vintage but it’s slightly more expensive than in countries with € because of DKK.

KØBENHAVN K
what? a thrift shop just around the corner of episode with slightly lower prices
where? Studiestræde 32, 1455 København K, Dänemark
Thrifting n Rating? 3/5. it’s less interesting or big than episode but still worth a visit if you’re looking for vintage adidas stuff, cute sweaters and granny clothing.

TIME’S UP VINTAGE
what? A little vintage shop surrounded by trendy concept stores.
where? Krystalgade 4, 1172 København K, Dänemark
shop rating? 3/5. Don’t go there if you actually wanna buy something unless you’re a millionaire. Try to see this as a museum with loads of versace, dior, Hermés ect clothes from the last century to dream of.
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FOOD

Right now, let’s come to the good ’n‘ food part! Even though eating out is more expensive than in Germany, you can risk more because I didn’t find have anything I didn’t like at all. What’s also really admirable is that many restaurants and cafés only serve certified organic food.
Let’s go!

DEMOCRATIC COFFEE BAR
what? A coffee bar close to many independent concept stores and right next to a library where you can watch all people learning with the same MacBook model (not kidding!)
where? Krystalgade 15, 1172 København K, Dänemark
Coffey reyding? 4/5. They coffee is really good and they’re great at latte art, but since I’m from Germany 35DKK is quite expensive for me for a regular cappuccino.

COFFEE ROOFTOP BAR AT ILLUM
what? a trendy Café on the rooftop of downtown shopping centre Illum (the shopping center itself is really expensive though)
where? Illum, Østergade 52, 1001 København K, Dänemark
Coffee rating? 5/5. First time I tried a drink called ‚london fog‘ (would recommend). Quite a nice view if you go outside (would recommend!). Their toilets actually have the perfect selfie light (would recommend!). Plus this is a good place to view shitty tourists from above (as a shitty tourist).
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BASTARD CAFÉ
what? A Café with about one billion board games you can play, some of them are even free of charge.
where? 1466 k, Rådhusstræde 13, 1466 København K, Dänemark (right next to the hostel)
worth it? 4/5. Since it’s a bar as well as a Café it’s open until midnight and sometimes even longer. I only went there at night and ordered different teas (caffeine at night is bad if you’re staying at a hostel, so please just skip it) that were all really good and you even get some candy for free as well. Anyway it’s sad that not all board games are free.

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DØP
what? this is basically a certified organic hot dog stand you can find downtown. Vegan hotdogs are available as well.
where? Amagertorv 31, 1160 København K, Dänemark
Plant-based Rating? something between 4/5 and 5/5. This was actually the most expensive hotdog I ever ate (40 DKK). anyway it’s organic and it was totally vegan, what you don’t even notice. It’s worth a visit if you wanna eat something to the 35 DKK falafel sandwich or Asian takeout box you can get basically everywhere.
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LA NETA / MIKKELER
what? a mexican restaurant as well as a hipster beer store.
where? Nørrebrogade 29, 2200 København N, Dänemark
rating? 5/5. Very cheap for Copenhagen and quite a good address if you wanna try some Mikkeler craft beer. Plus not only the restaurant itself, but also their bathroom fulfills aesthetic dreams.
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MUSEUMS / EXHIBITIONS / BARS / ECT

BOTANISK HAVE
what? the official botanical garden of Copenhagen.
where? Øster Farimagsgade 2C, 1353 København K, Dänemark
aesthetic / relax-rating? 5/5. Since the botanical garden is free and looks super aesthetic, it’s definitely worth a visit. Plus it’s warm inside because there are many tropical plants. There’s also a big park at that location that looks really pretty in Autumn.
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GLYPTOTEKET
what? I don’t know. I really don’t know. I think it’s best to categorize it as a „statue and plants“-museum (Or something totally different, no one will ever know!)
where? Dantes Plads 7, 1556 København, Dänemark
worth it? 5/5, definitely! I’d recommend you going there on a Tuesday
since the museum is free that day. It’s not just aesthetically pleasing but also a good place to try getting kicked out of a museum by the way.
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GL STRAND KUNSTFORENINGEN
what? an art gallery with changing exhibitions. when I was there it was about Stanley Kubrick.
where? Gammel Strand 48, 1202 København K, Dänemark
exhibit rating? 5/5! Even though it isn’t free it’s worth the money (at least the exhibition I saw) because there were loads of original props from his movies.


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SAMS BAR
what? a karaoke bar that might be at least 40 years old.
where? Frederiksberggade 28, 1459 København, Dänemark
rating? 5/5 if you like total trash (I really do). You’ll meet loads of old men that pay your drinks and you’ll find yourself singing along with them even though you hear all the songs for the first time. If you’re not really into many people, I’d recommend going on a Tuesday/Wednesday since it’s quite empty then. Also a nice place to enjoy asian takeout with fake music videos.

SUPERKILEN PARK
what? I’m not sure, but I think it’s a (skate?-)park.
where? Nørrebrogade 210, 2200 København N, Dänemark
rating? since I haven’t been there and this has only been recommended to me, I don’t know anything about it. But I guess it’s great for taking pictures.

BARKING IRONS TATTOO
what? A downtown tattoo studio. I know this is actually a weird tip.
where? Vestergade 27, 1456 København K, Dänemark
tattoo rating? 5/5. Even though I didn’t get a tattoo myself, bekka got two super beautiful ones for 700 DKK. She said it wasn’t painful at all and the studio is good and fast. If I’d get a tattoo, I’d definitely get it there because their prices are amazing as well.

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AN ANTI RECOMMENDATION
last but not least, I have to confess I don’t get the hype over Christiania.
It’s basically a super crowded place with tourists being pathetic about weed. I felt 100% uncomfortable there and there are so many better ways to spend your time.

That’s it, even though I still have plenty of more tips but these are the coolest places I’ve been at (or heard of). I’d also recommend you to start saving locations on Google maps, it’s not just super satisfying to have places you want to visit all over the world but it’s also great to suddenly notice you’re close to a place on your list. Have fun in CPH!
(or scroll down for random photos)

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a guide to coffee and lomography in amsterdam + rotterdam

Hey guys, I know I usually (if you can call my post production even close to usually) write my blog posts in German, but I’ve been to the Netherlands a few weeks ago and I want everyone to be able to read this blog post.
It’s actually funny I went to Rotterdam because we actually wanted to go to Amsterdam, but the airbnb’s near the center are not quite budget-friendly aka super expensive for students. Then we got ignored by an airbnb host in Amsterdam oost because I asked her about night buses, just in case we wouldn’t catch the last train which runs at 12pm, which instantly made her think we only came to party (far from it, I’m the girl at a party who talks to the dog).
So, long story short, we were overthinking where the hell in Europe we could go, when my friend Tine booked a train to Rotterdam because she misunderstood us. So Daniel and I booked the same train too. We paid about 40€ one way, going there by Deutsche Bahn. Our Airbnb was in Rotterdam oost, 3km from the central station and we paid 60€ for the whole apartment where we could shoot as well (because the three of us are wannabe-photographers, as u can tell from clicking on my friends‘ names).

We had a lot of fun in Rotterdam, and it’s only stone’s throw away from Amsterdam. One day we headed over to the capital, where we also met the local Laura who knows all about the best vegan restaurants and Cafés. The Flixbus takes one hour to get there and costs approximately 5€ one way.

So, without any futher ado, let’s jump right into my tips and analogous pictures I took with my 35mm Film cameras, my all time favorite Canon AV-1 as well as my new old Praktika MTL-3 from a fleamarket.


ROTTERDAM

Cafés + Restaurants

COFFEE COMPANY

WHERE? There are two coffeeshops of this chain in Rotterdam, one is at Eendrachtsplein 2, the other one is at Meent 12-14
WHAT? a super cute little coffee shop, where you see mostly students and creative people
COFFEE RATING? I would give Coffee Company 3/5 stars. I ordered a small caramel latte and spent almost 4€, and apparently it was very, very small. Anyway, the second time we went there after visiting cheap fashion which is just around the corner and Daniel bought a iced latte for almost the same price which was actually 99% ice but the coffee part was quite delicious. You pay for the location, not the coffee.

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DE IJSSALON
WHERE? There are several addresses as well in Rotterdam.
WHAT? it’s a cute icecream shop chain.
ICECREAM RATING? 4/5. Not too expensive and the icecream is super creamy and super italien. Cute interior. Only minus was that we ordered one scoop of matcha icecream that tasted like Sushi. I like sushi, but not as an icecream…

GRACY’s DINER
WHERE? Mauritsstraat 1A.
WHAT? Gracy’s is a super super super super super (…) super cute American-looking Diner with yummy burgers and huge diabetes milkshakes.
FOOD RATING? 5/5. I took the veggie burger which was about 8€, not the most delicious one I ever ate but Oh lord, their furniture. Check it out.

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SUMO SUSHI BAR
WHERE? West-Kruiskade 2A
WHAT? A super delicous Sushi Restaurant right in the center of Rotterdam.
FOOD RATING? 5/5! Great quality Sushi, affordable all you can eat and maaaaany possible combinations. The all you can eat is about 20€.

KING-KONG HOSTEL
WHERE? In the most trendy street of Rotterdam, Witte de Withstraat.
WHAT? It’s actually a cute hostel which is quite cheap, but it also has a super cool café.
FOOD RATING? Great great great! 5/5! The first evening we ordered one big homemade lemonade for 3€ to share but the bar keeper made us two that evening. They also have great chocolate cake to share with your friends and the coffee is super yummy!

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OP HET DAK
WHERE? Schiekade 189
WHAT? A Restaurant / Café on the top of a building. They have a small garden from which they get their herbs ect. for the café.
FOOD RATING? I’ve actually not been there yet, but Laura recommended it to me.

(Vintage) Shops

CHEAP FASHION
WHERE? Meent 25
WHAT? My new all time favorite vintage shop. It really has vintage, no trash, but it’s quite cheap (I paid 10€ for a vintage 80s adidas leggings).
RATING? 500/5 would recommend! Very big selection of vintage clothing, super cute unique pieces and super super affordable.

THE EPISODE
WHERE? Again in the Witte de Withstraat.
WHAT? A vintage chain that sends all the clothing from shop to shop, it’s scattered all over Europe.
RATING? It’s way more expensive than cheap fashion but serves all hipster and vintage dreams, so I’d say it’s 4/5 because it’s still affordable.

DEARHUNTER VINTAGE

WHERE? Eendrachtsweg 55A.
WHAT? Another, but more high end vintage shop.
RATING? 3/5, still not too expensive, especially in sale, but way smaller than the other two.

SLUIJTER & MEIJER

WHERE? Guess where. (Witte de Withstraat)
WHAT? I don’t know how to define this, but it has all kind of hipster furniture, clothing and accessoires.
RATING? 3/5. More expensive but it’s worth a visit because everything looks super fancy.

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TONY’s GARAGE SALE
WHERE? Burgemeester van Walsumweg 528
WHAT? A vintage furniture / clothing shop
RATING? 4/5. It’s way too expensive in my opinion but great for taking photos, as you can see in Luca’s Feed.

AMSTERDAM
Cafés + Restaurants
THE AVOCADO SHOW
WHERE? Daniel Stalpertstraat 61
WHAT? A restaurant that has only dishes with avocado, many vegan options available.
RATING? 3/5. Kind of overhyped. We paid 8€ for a TOAST. Anyway it’s kind of a cool idea to support.

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MASTINO
WHERE? Eerste van der Helsstraat 78
WHAT? A pizza restaurant with the best vegan pizza ever! Also has vegan raw cake and shit.
RATING? 4/5 affordable and very delicious. One little minus is that they don’t have many places to sit so sometimes you need to wait until someone leaves.

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WILDERNIS
WHERE? Bilderdijkstraat 165F
WHAT? A flower / cacti shop with many, many handmade and storemade things. It’s also a very affordable café though.
RATING? 5/5 for the coffee which was quite cheap and included a stroopwafel, 2/5 for the flowers ect because they’re pretty but expensive.

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(Vintage) Shops
JUTTERSDOK
WHERE? Postjeskade 23-25
WHAT? A thrift shop with lots of furniture, clothing, books and vinyls.
RATING? 5/5. Very trashy but just as cheap. I bought a topshop bomber jacket for only 4€.

So, right now the important part. I’ll definetely come back as soon as possible, so what are your tips for the Netherlands?

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Daniel in Rotterdam Oost
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Tony’s Garage Sale
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Tine in Beurs, Transportation Hub in Rotterdam

Elements inspired lookbook: BURNING DESIRE [fire]


Shirt & Jacket: Vintage / Shoes: Dr Martens / Glasses: Ebay / Pants: Patrons of Peace but v old


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Meddl Leude, was geht? Bin heute endlich dazu gekommen, den zweiten Blogpost zu bearbeiten und hier ist er. Inspiriert von Feuer, und ja i know, man erkennt’s nicht. Aber hey, schaut euch doch mein Shirt an! Es ist vintage und ein echtes Goldstück. Liebe es, weil es hinten auch noch ’nen Print hat (und ignoriere erfolgreich, wie unglaublich riesig es ist). Tja, da ich nicht geplant habe, hier irgendwas besonderes zu schreiben, plaudere ich einfach etwas aus dem Nähkästchen. Zurzeit habe ich Abifrei und bereite mich mehr oder weniger erfolgreich auf meine zwei letzten Prüfungen im Juni vor. Samstag fahre ich nach Wien und ich bin unsicher, was ich da für Jacke(n) und Schuhe mitnehmen soll. Dachte an Buffalo Platforms, aber Docs sind vielseitiger einsetzbar. Neben einer dünnen Regenjacke bräuchte ich noch eine etwas dickere, weshalb die Lederjacke aus diesem Outfit absolut perfekt wäre, allerdings ist es eine echte Bikerjacke (bin ne ganz coole, ich weiß), die gefühlt 3 Tonnen wiegt, wenn man sie mal so trägt. Irgendwelche Jacken- und Schuhideen? # firstworldproblems
Gleich shoote ich auch schon den nächsten Post, mal sehen, ob ich Erfolg habe. Bis bald! x Kim

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Elements inspired lookbook: CRASHING LIKE WAVES [water]

Eigentlich wollte ich ’nen Post bezüglich der Landtagswahl schreiben, aber irgendwie deprimiert mich das Thema zu sehr und ich wollte mal wieder ein paar „plumpe“ Outfitposts (sorry influenceeerrs). Und da alle guten Dinge ja bekanntlich vier sind (der Vater, der Sohn, der heilige Geist und Satan), habe ich mich diesmal von den vier Elementen inspirieren lassen. Nur ’ne kleine Nebeninfo, damit man es auch erkennt: das Kleid ist eigentlich schwarz-blau-glänzend mit einem superauffälligen Blauanteil, nur leider nicht auf meinen 258 geschossenen Bildern.
Liebe an euch alle, und falls ihr aus Schleswig-Holstein seid, vergesst nicht, Sonntag zu wählen!


Everything Vintage

HOMOPHOBIA IS GAY

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Shirt: DIY // Shoes: TUK // Everything else: Vintage

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Ich habe diesen Blogpost schon mal geschrieben. Doch irgendwie gefiel er mir nicht. Zu dahingeschmiert. Zu unpersönlich. Zu langweilig. Dabei ist es doch genau bei diesem Thema wichtig, es wahrzunehmen – und über langweilige Dinge denkt man nicht nach (was für eine langweilige Aussage!)
Ich schreibe diesen Blogpost tatsächlich nur wegen der dummen Bemerkung eines Mitschülers zu einer Mitschülerin. Und obwohl es nichts weiter als eine ehrliche, individuenundiskriminierende (aber dennoch sehr verallgemeinernde) Einzelmeinung ist, muss ich dieser Person sagen: Deine Meinung ist scheiße.
Homophobe Aussagen häufen sich zurzeit, aber bevor ich jetzt Vorträge über Meinungsfreiheit und deren Grenzen in der Diskriminierung halte, komme ich gleich zur Sache. Es geht mir hier um nicht mehr oder weniger als lediglich einen Satzanfang, bei dem ich genervt die Augen verdrehe und ich weiß, jetzt wird irgendein unbegründeter Bullshit aus dem Mund des Anderen kommen wird wie Plastikmüll in den Ozean:

„Ich hab‘ ja nichts gegen Schwule, aber…“

Dieser Satz bringt mich dazu, gleichzeitig im Strahl zu kotzen und Mordgelüste gegenüber meines Gesprächspartners zu entwickeln.
Es ist so ein bisschen wie ein Multiple-Choice-Test, bei dem es nur eine mögliche Antwort gibt, nämlich

[x] ich bin ein homophobes Arschloch.

Doch woher rührt diese Homophobie, ist Homosexualität doch sogar biologisch gesehen natürlich? (Bei circa 1500 Tierarten findet sich homosexuelles Verhalten, welches dort akzeptiert wird. Homosexualität hat sogar den evolutionären Vorteil, dass mehr Frauen sich um die Erziehung der Nachkommen kümmern können, so spekulieren Forscher!)

Schwule sind nicht homophob…

…ist tatsächlich ein Argument, dass viele im Umkehrschluss anwenden. Und tatsächlich sind die Homosexuellen, die ich kenne, liberale Menschen. Blöd nur, dass man jemanden die sexuelle Orientierung nicht an der Nasenspitze ablesen kann. Aber wenn ich mich an den ganzen (eigentlich) schon längst über Bord geworfenen Klischees orientiere, dürfte doch mein Religionslehrer, der ja so gern Soloauftritte mit romantischen Liedern auf Schulkonzerten hinlegt und der – oh Schreck! – Schals trägt, schwul sein.

Die ominösen Ansichten des Christen stehen jedoch komplett im Kontrast zu Liberalismus: „Schwule sind Scheiße!“ Und dabei kann man sich ja besonders gut auf unser aller Lieblingsbuch, die Bibel, berufen. Es ist schließlich unnatürlich! Der liebe Herrgott sieht das nicht gern!

In diesem Zusammenhang möchte ich nicht auf pädophile Bischöfe, die kleine Jungs vergewaltigen, oder gewisse homophobe, US-amerikanische Senatoren, die in einer Flughafentoilette Fremde belästigen, eingehen.

Worauf ich hier anspiele?

Nur, weil jemand sagt, er hätte diese oder jene Ansicht zu etwas, bedeutet das noch lange nicht, dass das auch wirklich so ist. Projektion ist eben einfacher als Konfrontation. Und Studien beweisen, dass mehr homophobe Menschen homosexuell sind, als die offiziellen Zahlen hergeben. Manche Menschen wollen sich selbst eben das Gegenteil ihrer eigenen Sexualität beweisen. Aus psychologischer Sicht ist ist Homphobie somit nicht nur „Schwulenhass“, sondern teilweise auch die tatsächliche Phobie, also Angst davor, buchstäblich homosexuell zu sein.

Was tun?

Doch viel tun kann man leider nicht, wenn jemand einem mal wieder ein „Ich find’s eklig, wenn Schwule sich küssen!“, ist Gesicht schleudert. Weshalb ich das hier dann schreibe? Um Fakten zu nennen. Fakten, mit denen man argumentieren sollte, wenn eben mal wieder so eine demokratiefeindliche Sch*** äußert. Fakten, mit denen man fundiert argumentieren kann und von diesem Recht auch Gebrauch machen sollte. Wir sind ja schließlich alle erwachsen und sollte keine voreiligen, verallgemeinernde Schlüsse ziehen. Wenn man mit solchen Hasstiraden konfrontiert wird, ist daher das beste Vorgehen, die betroffene Person ruhig darauf anzusprechen, woher diese Meinung rührt und ob sie weiß, was für Folgen solche Aussagen haben können. Nehmen wir doch als Beispiel mal den litauischen Politiker Petras Gazulis, der vor kurzem einen öffentlichen Platz in Vilnius mit einer Sprühdose desinfizierte und auch Homosexuelle Paare besprühte, um „die Stadt zu reinigen“. Ja, Politiker. Wirklich. Und nicht nur das! Gazulis sagt, Homosexualität mit Pädophilie gleichsetzend, dass der Zerfall der EU mit eben dieser Duldung von Minderheiten vorangetrieben wird. Und jetzt stellt euch vor, dass eben dieser Politiker Fraktionschef einer Regierungspartei ist.

Homophobe Äußerungen sind asozial (gesellschaftsschädigend) und besitzen die Kraft, junge Leute in die falsche Richtung zu treiben und so dauerhaft die Freiheit und die Menschenrechte einschränken.

In diesem Sinne wünsche ich euch ein schönes Wochenende und eine zunehmende Akzeptanz von Minderheiten in der Gesellschaft.